Presse 2010
Randersacker Kreuzheben

Der Koloss und sein großes Ziel

Der 34-jährige Markus Hofmeister, Zweiter beim Franken-Cup in Randersacker, will nochmal deutscher Meister werden

Die SG Randersacker hat beim Jubiläumsturnier um den 20. Franken-Cup im Kreuzheben (einer Teildisziplin des Kraftdreikampfes) am Samstag den Sieg in der Mannschafswertung knapp verpasst. Nur zehn Punkte lagen die Gastgeber am Ende hinter dem USV Jena, der damit den 30 Kilogramm schweren Pokal mit nach Thüringen nahm. Mit Michael Hartig stand im USV-Team auch der Heber, der vor 500 Zuschauern unter freiem Himmel auf dem Festplatz der Winzergemeinde mit 335 Kilogramm die schwerste Last bewältigte. Von der SGR, die den Franken-Cup längst zu einem der bestbesetzten Hebertreffen in Deutschland gemacht hat, siegten Janos Geerhardt und Christian Henneberger, der mit seinem zwölften Erfolg nun Rekordhalter ist. Unter den 60 Aktiven waren auch zahlreiche Welt-, Europa- und deutsche Meister.

Für Markus Hofmeister war der Franken-Cup von anderer Bedeutung als für die meisten Teilnehmer. Sicher, als Sportler will man immer gewinnen, am liebsten vor heimischem Publikum. Aber für Hofmeister hatte der mögliche Sieg dieses Mal nicht die herausragende Strahlkraft. Klar, die Stimmung in Randersacker sei einzigartig, wie er sagt. Aber diesmal war der Franken-Cup für Hofmeister, der seit 2007 in der Bundesliga für die SGR an die Eisen geht und davor zwei Jahre lang Gastheber war, nur eine Durchgangsstation.

Bestleistung um 37 Kilo gesteigert

Der Mann, den sie liebevoll „Koloss“ nennen, hat Größeres vor. „2011 will ich noch einmal deutscher Meister werden“, sagt der 34-Jährige. Zwar hat er diesen Titel schon gewonnen und nationale Rekorde im Jugend- und Juniorenbereich aufgestellt. Aber nun, da er seine persönliche Bestleistung um stattliche 37 Kilogramm gesteigert hat, will er nochmal angreifen. „Meine Betreuer haben mich gedrängt. Ich habe gesagt, wenn ich auf über 900 Kilo im Kraftdreikampf komme, dann probier ich's nochmal.“ 917 sind es nun. „Da stehe ich im Wort“, sagt er und grinst.

Sein Training hat er umgestellt, er probiert. Auch Kreuzheben, wobei er das „eher weniger“ mag. Kniebeuge ist seine Lieblingsdisziplin, aber verbessern will er sich vor allem in den ungeliebten Teilbereichen. „325 Kilo hab ich mir vorgenommen“, sagt er. Dafür macht er seit Wochen spezielle Übungen, steigert die Intensität, die Anzahl der Wiederholungen. Bankdrücken, die dritte Disziplin des Kraftdreikampfes, kommt demnächst dazu. Auch das Anziehen des Gewichts wird geübt. Immer wieder.

„Ob ich's letztlich schaffe, den Titel noch mal zu holen, weiß ich nicht. Aber es ist auch ein interner Wettkampf mit Janos Geerhardt. Den will ich in der Bestenliste noch schlagen. Das ist eine große Motivation“, sagt der Elektriker. Dass Hofmeister beim Franken-Cup mit 305 Kilogramm deutlich unter seiner Bestleistung (322,5) blieb, war zu verschmerzen. Das große Ziel wartet schließlich erst im nächsten Jahr. Und als deutscher Meister holt sich Hofmeister 2011 vielleicht auch wieder den Sieg beim Franken-Cup.

Ergebnisse der unterfränkischen Teilnehmer, Gold: Christian Henneberger (SG Randersacker = SGR) 220,0 kg (Aktive -75,0 kg); János Geerhardt (SGR) 240,0 kg (Master -75,0 kg). Silber: Daniel Kiesl (SGR) 212,5 kg (Junioren -110,0 kg); Marcus Hofmeister (SGR) 305,0 kg (Aktive +125,0 kg). Bronze: Reik Schinder (SGR) 195,0 kg (Aktive -82,5 kg). 4. Platz: Dirk Moztkus (SGR) 240,0 kg (Aktive -100 kg); Thomas Dittmann (Schwingerclub 06 Würzburg) 180,0 kg (Aktive -82,5 kg).

Quelle: Main Post 07.09.2010

Viele Titelträger in Randersacker

Kreuzheber-Elite kommt

Randersacker (dunk) Zur 20. Auflage des Wettkampfes um den „Franken-Cup“ der SG Randersacker haben für den morgigen Samstag zahlreiche Spitzenathleten der Kraftsportszene ihr Kommen angekündigt. Insgesamt gehen rund 60 Aktive im Kreuzheben, einer Teildisziplin des Kraftdreikampfes, an den Start, darunter zahlreiche Welt-, Europa- und deutsche Meister. Der Wettbewerb findet im Rahmen der Kirchweih wie immer unter freiem Himmel statt.

Mit dem Schwingerclub 06 Würzburg und Gastgeber Randeracker schicken auch zwei unterfränkischen Vereinen Athleten auf die Bühne. Nach Jena stellt die SGR mit fünf Hebern die meisten Sportler, sie schickt fast ihr gesamtes Bundesligateam an den Start – nur Stammheber Marco Dömling muss verletzt pausieren. Neben dem deutschen Meister von 2008, Janos Geerhardt, haben vor allem Lokalmatador Christian Henneberger und der „Kolos aus Rosenberg“, Marcus Hofmeister, Titelambitionen. Gemeinsam mit den Teamkollegen Reik Schindler, Dirk Motzkus und Daniel Kiesl wollen sie in Abwesenheit des dreimaligen Mannschaftssiegers VfB Klötze (Sachsen-Anhalt) den 30 Kilo schweren Pokal in der Winzergemeinde behalten.

Weiterer Höhepunkt im Rahmen der Kirchweih ist am Sonntag ab 17 Uhr die Wetteinlösung des Teams des Lokalsenders Radio Gong, das sich an den Gewichten versucht.

Quelle: Main Post 03.09.2010

Drei Medaillen für Randersacker

Erfolge der Kraftdreikämpfer bei der bayerischen Meisterschaft

RANDERSACKER (dunk) Gold, Silber und Bronze: So lautet die Erfolgsbi
lanz der Kraftdreikämpfer der
SG Randersacker bei den bayerischen Meisterschaften im oberpfälzischen Oberölsbach. In der Masterklasse bis 75 Kilogramm sicherte sich Janos Geerhardt mit 512,5 Kilogramm den Ti
tel. In der Aktivenklasse bis 82,5 Kilogramm musste sich Titelverteidiger Marco Dömling mit 612,5 Kilogramm nur Alexander Denk (TVLandshut) geschlagen geben Für die dritte Medaille der Randersackerer Athleten sorgte Reik Schindler, der mit 560,0 Gesamtpunkten Bronze in der Aktivenklasse bis 90 Kilogramm holte.

Die drei Randersackerer Medaillengewinner: (von links) Marco Dömling Janos Geerhart und Reik Schindler.
Quelle: Main Post 22.07.2010

Drei Silbermedaillen

Bayerische Meisterschaften der Bankdrücker

Marco Dömling und Markus Hofmeister von der SG Randersacker sowie Thorsten Thenhart vom SV Würzburg 05 gewannen bei den bayerischen Titelkämpfen im Bankdrücken, einer Teildisziplin des Kraftdreikampfs, in der Sportanlage am Sonnenstuhl in Randersacker jeweils die Silbermedaille. Insgesamt gingen in dem Winzerort rund 50 Athleten an die Hantel.

Dömling erreichte in der Mittelgewichtsklasse mit 150 Kilogramm Rang zwei und musste sich nur dem mehrfachen Weltmeister Arthur Hirner aus Amberg beugen, der 200 Kilogramm zur Hochstrecke brachte.

Thenhart erfüllte sich bei seinem Silbermedaillen-Gewinn einen persönlichen Traum: „Ich wollte unbedingt die 200 Kilo bewältigen. Dass dies dann auch geklappt hat, ist einfach Wahnsinn“. Thenhart musste sich nur dem amtierenden Europameister Klaus Semskij aus Landshut (280 kg) beugen.

Ebenfalls Silber gewann Markus Hofmeister, der für die SG Randersacker an den Start ging. Er stellte mit 240 Kilogramm seine persönliche Bestleistung ein und musste nur dem amtierenden Europameister Jürgen Lochner aus Kaufbeuren, der fünf Kilometer mehr drückte, den Vortritt lassen.

Neben den drei zweiten Plätzen gab es zudem in der Leichtgewichtsklasse bis 75 Kilogramm durch Christian Henneberger, Martin Mittnacht und den erstmals bei Titelkämpfen angetretenen Johannes Keppner (alle Randersacker) die Plätze vier, fünf und sechs. Dirk Motzkus von der SG Randersacker, der in der Klasse bis 100 Kilogramm als einer der Favoriten an das Eisen gegangen war, brachte dagegen keinen gültigen Versuch in die Wertung und ging leer aus.

Quelle: Main Post 18.06.2010

Bankdrücker suchen ihre bayerischen Meister

Über 50 Athleten aus dem Freistaat ermitteln am Samstag ab 11 Uhr in der Randersackerer Sportanlage am Sonnenstuhl die bayerischen Meister im Bankdrücker, einer Teildisziplin des Kraftdreikampfes. Aus Unterfranken gehen acht Heber des SV Würzburg 05 sowie der SG Randersacker ans Eisen, wobei die Gastgeber mit sieben Athleten das Gros stellen. Immerhin schickt der SV 05 mit dem amtierenden Vizemeister Thorsten Thenhart einen aussichtsreichen Kandidaten ins Titelrennen. Bei der SGR liegen die Medaillen-Hoffnungen auf den Bundesliga-erfahrenen Christian Henneberger (bis 75 kg), Marco Dömling (82,5 kg) sowie dem amtierenden bayerische Meister Dirk Motzkus. Auch der „Koloss aus Rosenberg“ Marcus Hofmeister rechnet sich ein Platz auf dem Podium aus. Erstmals wird Johannes Keppner für die SG an den Start gehen. Die Nachwuchshoffnung tritt in der Leichtgewichtsklasse an. „Natürlich bin ich froh, als gastgebender Verein fast alle unsere aktiven Heber vor unserem Publikum nochmals nach der abgelaufenen, erfolgreichen Bundesliga-Saison präsentieren zu können. Und wer weiß, vielleicht holen wir ja den ein oder den andern Titel“ blickt bteilungsleiter János Geerhardt optimistisch auf die Titelkämpfe.
Quelle: Main Post 09.06.2010

Peter Kirsch holt sich den Titel

Bayerische Meisterschaften im Bankdrücken – Nachwuchssorgen im Bezirk

Mit nur drei Aktiven der SG Randersacker waren die Bankdrücker aus Unterfranken zu den bayerischen Titelkämpfen der Jugend, Junioren und Senioren nach Kaufbeuren gereist. Die sicherten sich immerhin einen Titel, einen zweiten Platz sowie Rang vier – alle Medaillen gingen auf das Konto der Senioren. Im Jugend- und Jugendlichenbereich war erstmals seit den 1980er Jahren kein Aktiver aus hiesigen Gefild
en am Start. Randersackers Neuzugang Peter Kirsch bestritt erstmals seit Jahren wieder einen Wettkampf im Bankdrücken und holte sich auf Anhieb in der AK-II-Konkurrenz der 49- bis 59-Jährigen bis 100 Kilogramm mit 147,5 Kilogramm den bayerischen Titel. Dem 59-jährigen Emil Erb blieb der Platz auf den Stockerl dagegen verwehrt. Er belegte nach hartem Kampf in der Altersklasse II bis 90 Kilogramm den undankbaren vierten Rang.

Spannend machte es Randersackers Abteilungsleiter János Geerhardt, der in der 75-Kilogramm-Klasse der AK-I-Konkurrenz starten wollte, anfänglich aber anderthalb Kilogramm zu schwer war. Einige Runden um den Sportplatz reichten dann aber doch noch, so dass Geerhardt im Leichtgewicht heben konnte. Am Ende wurde er mit gedrückten 125 Kilogramm Zweiter hinter Georg Ganzer (TV Kempten), der 2,5 Kilo mehr zur Hochstrecke brachte.

Enttäuschend war allerdings bei allen Erfolgen der Senioren, dass im Nachwuchsbereich kein Starter aus Unterfranken mit dabei war. „Leider schaffen wir es in Unterfranken nicht mal mit allen Vereinen, Jugendliche für eine Meisterschaft zu gewinnen. Das bereitet mir große Sorgen für die Zukunft in unserer Sportart, speziell in der Disziplin Bankdrücken“, so Geerhardt, der auch Sport,- und Jugendwart des Bezirkes Unterfranken ist: „Nach den Absagen in den letzten Jahren der Ausrichtung bei Bezirksmeisterschaften haben wohl die Jugendlichen und Junioren in den Vereinen das Handtuch geschmissen. Aber am 16. Oktober wollen wir in Randersacker wieder eine Bezirksmeisterschaft veranstalten. Dort hoffen wir dann auch, wieder das eine oder anderen Talente zu entdecken.“
Quelle: Main Post 10.05.2010

Randersacker mit Platz drei zufrieden

Die Kraftdreikämpfer beenden ihre Bundesliga-Saison

KRAFTDREIKAMPF

Bundesliga, Gruppe Süd, Abschlusstabelle

1. STC Bavaria Landshut 5 397,92 2. Power Wiesbaden 5 364,09 3. SG Randersacker 5 223,06 4. SV Fellbach 5 020,14 5. AC Siegfried Darmstadt 4 863,07 6. ESV München-Neuaubing 4 579,64

3. Kampftag
1. Power Wiesbaden 1 814,99 2. SG Randersacker 1 721,75 3. AC Siegfried Darmstadt 1 554,35

Die Kraftdreikämpfer der SG Randersacker haben die Bundesliga-Saison auf Platz drei beendet. Beim Saisonfinale war die Mannschaft um Abteilungsleiter Janos Geerhardt erwartungsgemäß schwächer als Gastgeber Power Wiesbaden, setzte sich aber gegen den AC Siegfried Darmstadt durch

„Wir sind mit unser erreichten Leistung voll und ganz zu frieden“, bilanzierte Geerhardt, der zum Saisonabschluss in der hessischen Landeshauptstadt auch noch einmal selbst an die Hantel gegangen war, da die SGR auf Stammheber Siegmund Schiebe verzichten musste. Der war vor kurzem erst deutscher Meister geworden und hatte sich so für die Europa- und Weltmeisterschaft qualifiziert, auf die er sich derzeit vorbereitet und deshalb in der Liga pausierte.

Insbesondere Marcus Hofmeister und Christian Henneberger sprangen mit guten Leistungen in die Bresche und hatten entscheidenden Anteil an der überzeugenden Saisonleistung. Auch in diesem Jahr konnte kein Team aus dem Süden in den Endkampf um die deutsche Meisterschaft einziehen. Alle vier punktbesten Teams kommen wie im Vorjahr aus dem Norden.

Einzelergebnisse der SG Randersacker: Hofmeister: Körpergewicht 176,0 kg/Kniebeuge 350 kg/Bankdrücken: 225 kg/Kreuzheben 310,0 kg, Realtivpunkte 452,08. Henneberger: 74,0/245,0/135,0/245, Relativpunkte 449,56. Dömling: 82,5/230/147,5/222,5, Relativpunkte 401,94. Geerhardt: 76,4/195/122,5/240, Relativpunkte 392,26. Motzkus: 101,0/200/195/235, Relativpunkte 381,91.

Alle Ergebnisse uvm. siehe hier

Quelle: Main Post 13.04.2010

Bayerischer Rundfunk "Frankenschau aktuell"
SG Randersacker Vorstellung des Kraftsportes


Der Bayerische Rundfunk mit Moderatorin Conny Kleinschroth hat uns beim
Auswärtswettkampf im Krafdreikampf am 10.04.2010 in Wiesbaden begleitet.
Aschließend hatte unser Vorstand Janos Geerhardt noch ein Interview mit
Charly Hilpert im BR-Studio Nürnberg.

Video BR3 vom 12.04.2010 um 17:30 Uhr
Quelle: BR-Online 12.04.2010

KRAFTDREIKAMPF

Deutsche Meistertitel für Steidle und Schiebe

Kraftdreikämpfer des SV Würzburg 05 bei der deutschen Seniorenmeisterschaft ganz vorne

(dunk) Zwei Titel und ein vierter Platz sind die Bilanz der unterfränkischen Kraftdreikämpfer bei den deutschen Meisterschaften der Senioren im brandenburgischen Lauchhammer. In der Altersklasse II bis 100 Kilogramm gewann Siegmund Schiebe vom SV Würzburg 05. Seine Mannschaftskameradin Susanne Steidle holte sich den nationalen Titel in der Altersklasse I bis 75 Kilogramm. Janos Geehrhardt von der SG Randersacker wurde in der Altersklasse I bis 75 Kilogramm Vierter. Kraftdreikampf besteht aus den Teildisziplinen Bankdrücken, Kreuzheben und Kniebeuge.

Für den ersten unterfränkischen Erfolg bei den diesjährigen Titelkämpfen sorgte Siegmund Schiebe. Obwohl er in diesem Jahr bereits zwei Bundesligawettkämpfe für die SG Randersacker absolviert und sich in den letzten Wochen erst von einer hartnäckigen Schulterverletzung erholt hatte, zeigte der einstige Vizeweltmeister eine starke Leistung. Er bewältigte in der Kniebeuge 270,0 Kilogramm, im Bankdrücken 140,0 Kilogramm und im abschließenden Kreuzheben 270,0 Kilogramm, so dass er am Ende mit insgesamt 680,0 Kilogramm mit Abstand Deutscher Meister vor Wolfgang Weidemeier vom MTV Vater Jahn Peine mit 605,0 Kilogramm wurde.

Auch für Janos Geerhardt war die Meisterschaft bereits sein dritter Wettkampf in diesem Jahr. Am Ende reichte es für den 42-Jährigen von der SG Randersacker mit 190 Kilogramm in der Kniebeuge, 125,0 Kilogramm im Bankdrücken und 242,5 Kilogramm im Kreuzheben zum undankbaren vierten Platz.

Für den zweiten Titel für die unterfränkischen Athleten sorgte Susanne Steidle. Die Athletin vom SV Würzburg 05 erzielte in der Kniebeuge mit 173,5 Kilogramm gleich zum Auftakt ihres Wettkampfs einen deutschen Rekord. Damit war die Konkurrenz bereits deutlich in die Schranken gewiesen. Nach soliden 97,5 Kilogramm im Bankdrücken und 170,0 Kilogramm im Kreuzheben siegte Steidle mit insgesamt 441,0 Kilogramm mit deutlichem Abstand vor Sybille Hampel vom AC Oppenau. Steidle brachte es insgesamt auf 370,0 kg in der Endabrechnung. Durch ihre Erfolge sind Schiebe und Steidle gleichzeitig für die diesjährigen Europa- und Weltmeisterschaften im Kraftdreikampf qualifiziert.
Quelle: Main Post 06.04.2010

KRAFTDREIKAMPF: Bundesliga

Aus dem Keller auf die Bundesliga-Bühne

Reik Schindler ist im Randersackerer Kraftdreikampf-Team eine feste Größe

Bundesliga, 2. Kampftag SG Randersacker 1787,785 ESV München Neuaubing 1566,218 AC Siegfried Darmstadt 1589,831

Gelungene Saison-Heimpremiere für die Kraftdreikämpfer (Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücken) der SG Randersacker. Am zweiten Kampftag siegte das Team um Abteilungsleiter Janos Geerhardt in der Sportanlage am Sonnenstuhl vor rund 100 Zuschauern gegen die Gäste aus München und Darmstadt. Damit dürften die Athleten aus dem Winzerort auch im zwölften Jahr in Folge in Deutschlands höchster Liga bleiben – auch dank der Leistung eines Athleten, der am Samstagabend erst seinen vierten Bundesligawettkampf bestritt.

Reik Schindler ist ein schneller Mann. Wenn er will, sogar ein ganz schneller. Manchmal schwingt er sich auf seine Hayabusa, das schnellste seriengebaute Motorrad der Welt (300 km/h Spitze), und düst los. Richtung Thüringen, Richtung Heimat. Das Gefühl von Freiheit fasziniert den gebürtigen Meininger. Und die schier unbändige Kraft der Maschine. Aber auch mit seiner eigenen Kraft erzeugt Schindler durchaus Faszination. Dann nämlich, wenn er in seiner neuen sportlichen Heimat für die SG Randersacker ans Eisen geht. Und auch da ist der gebürtige Meininger durchaus ein schnell Starter. Erst vor fünf Jahren ist er in den Kraftsport eingestiegen. Jetzt stand er bereits zum vierten Mal für das Bundesligateam der SGR auf der Bühne. Beinahe logisch, dass er auch eine neue persönliche Bestmarke erzielte. In der Disziplin Kniebeuge bewältigte er 215 Kilogramm. „Ich will mich kontinuierlich immer weiter steigern“, nennt er sein Ziel für die kommenden Jahre. Mit 35 gehört er schließlich längst nicht zum „alten Eisen“ unter den Eisenbändigern vom Main.

FOTOSERIE Mainpost / vonUwe Beck

Dabei kam Schindler eigentlich eher zufällig zur SGR. „Früher habe ich jahrelang Fitness gemacht. Zuletzt lange daheim im Keller. Dann habe ich einen Bericht über den Frankencup gelesen.“ Da wurde auch von der Suche nach dem stärksten Mann von Randersacker berichtet. Für Schindler war klar: da muss er dabei sein. Dritter wurde er damals. Und was viel wichtiger war: Wenige Tage später rief er Abteilungsleiter Geehrhardt (der am Wochenende seinen 100. Wettkampf für die SGR absolvierte und in der Kniebeuge mit 205 Kilogramm eine persönliche Bestleistung zu seinem Jubiläum aufstellte) an, fragte, ob er mittrainieren könne. Konnte er. Die Faszination Kraftsport hat ihn seither nicht mehr losgelassen. „Man kann das schwer beschreiben. Wenn du auf das Podium gehst und die Leute klatschen und jubeln hörst, ist das toll. Wenn du dann in die Knie gehst, hörst du auf einmal nichts mehr. Alles ist schemenhaft, verschwommen. Und dann, wenn du das Eisen zu fassen kriegst, das Gewicht nach oben bringst, ist es ein riesiges Glücksgefühl. Du hörst die Leute wieder. Das pusht.“ Dieses Gefühl, gepaart mit seinem Willen und Kraft, hat Schindler längst ins Bundesligateam getragen. „Das ist genau, was ich immer gesucht habe. Ein super Teamgeist herrscht hier. Es gibt keine Grüppchen. Das ist alles eine Familie“, schwärmt er, dessen 13-jähriger Sohn übrigens auch mit dem Fitness anfangen will. „Da muss ich dann noch eine Schippe drauflegen, noch mehr Vorbild sein“, lacht der Mann mit dem Pferdezopf. „Die anderen frotzeln immer: Der muss ab. Aber das wird nicht passieren. Der ist mein Markenzeichen.“ Und das wird wohl demnächst wieder im Wind wehen, wenn er mit seiner Hayabusa gen Meiningen rauscht.

Einzelergebnisse:
SG Randersacker: Marcus Hofmeister (Klasse 175 kg): 357,5 kg (Kniebeuge), 245,0 kg (Bankdrücken), 315,0 (Kreuzheben); Siegmund Schiebe (Klasse bis 101, kg): 275,0; 165,0; 285,0; Christian Henneberger (Klasse bis 72,3 kg): 240,0; 135,0; 235,0; Janos Geerhardt (Klasse bis 75,5kg): 205; 122,5; 245,0; Reik Schindler (Klasse bis 80,0 kg): 215,0; 115,0; 220,0.

Von unserem Mitarbeiter Kai Dunkel

Quelle: Main Post 09.03.2010

KRAFTDREIKAMPF Geerhardts großes Jubiläum

Der Kraftdreikämpfer aus Randersacker bestreitet am Samstag seinen 100. Wettkampf

Bundesliga Kampftag mit SG Randersacker, ASC Darmstadt, ESV München (Samstag, 17.45 Uhr, Sportanlage am Sonnenstuhl)

Am Wochenende empfängt die SG Randersacker den ASC Darmstadt und den ESV München zum Bundesligawettkampf Nummer zwei in dieser Saison. Mit dieser Runde hat das Team aus dem Winzerort das Dutzend voll gemacht. Seit zwölf Jahren gehört die SG nun der nationalen Eliteklasse an. Bundesliga ist also längst auch zu einem Stück Routine geworden. Doch für einen aus dem Randersackerer Team ist der anstehende Wettkampf ein ganz besonderer: Janos Geerhardt wird zum 100. Mal für Randersacker in Einzel- oder Dreikampf-Wettbewerben ans Eisen gehen – das hat vor ihm noch keiner geschafft.

Dabei war es eigentlich eher ein Zufall, dass der mittlerweile 42-jährige Geerhardt beim Kraftsport landete. „Ich habe vorher Judo und Leichtathletik gemacht. Wollte mich dann irgendwann fit halten, aber nicht in einem klassischen Bodybuilder-Studio, sondern eher leistungsorientierte Ziele verfolgen.“ Sporthalle statt Mucki-Bude sozusagen. Fortan begann eine Liebe zum Kraftsport, der aus den Disziplinen Bankdrücken, Kniebeuge und Kreuzheben besteht. Letzteres ist Geerhardts Lieblingsdisziplin. Da hat er es gar bis zur deutschen Meisterschaft gebracht (2008). „Kniebeuge ist dagegen eher meine Quäldisziplin“, lacht der gebürtige Madgeburger, der 1989 in den Westen kam – auch das war übrigens eine Quälerei.

Geerhardt war einer der Prager Botschaftsflüchtlinge. „Ich bin damals mit dem Auto hin, habe die Tasche übern Zaun geworfen und bin hinterher in den Botschaftsgarten in Prag geklettert“, erinnert er sich. „Tja und dann habe ich irgendwann den Genscher da oben auf dem Balkon gesehen.“ Per Zug ging's in die Freiheit, per Zufall nach Mainfranken. „Ich stand mit einem Freund in einer Telefonzelle in München. Wir wussten nicht wohin. Waren auf der Suche nach einem Job. Und dann lag da ein aufgeschlagenes Telefonbuch. Das war eben das Würzburger.“

Und das führte Geerhardt nach Mainfranken – und ziemlich schnell zur SG Randersacker. Dort bestritt er 1992 seine ersten Wettkampf. Mittlerweile ist das Wettkampfbuch voll gestempelt. „Da muss nächstes Jahr wohl eine neues her“, lacht Geerhardt, der mittlerweile als Abteilungsleiter, als der er seit 14 Jahre agiert, mehr mit Organisation und Nachwuchsförderung beschäftigt ist, als selbst „ans Eisen“ zu gehen. Vor allem die Nachwuchsförderung liegt ihm am Herzen. „Dafür habe ich auch persönliche Ziele zurückgesetzt.“

Die Faszination „Mensch gegen Gewicht“ treibt ihn trotzdem weiter an. Längst ist auch unter seiner Regie Randersacker zu einer Topadresse des Kraftsports in Deutschland geworden, richtete bereits dreimal die nationalen Titelkämpfe aus. Zudem hat Geehardt den Franken-Cup-Wettbewerb etabliert (und neun Mal gewonnen), ein Open-Air-Kreuzheben mitten in Randersacker, zu dem sich alljährlich die besten der Zunft treffen. „Wir müssen neue Wege gehen, raus aus dem Hallenmief zu den Leuten.“ Die will er begeistern, motivieren. Auch mit Erfolgen. Einmal WM-Silber, zweimal WM-Bronze, Militär-Welt- und –Europameister, sechs nationale Titel: Die Erfolge der SGR-Aktiven sind eng mit Geerhardt verknüpft. Wie lange er selbst noch „ans Eisen“ gehen will? Er weiß es nicht. „30, 40 Jahre könnte ich das schon noch machen“, witzelt er.
Aber im Ernst – zuzutrauen wäre Geerhardt das . . .

Quelle: Main Post 04.03.2010

Hofmeister mit neuem Rekord

Randersacker verliert Bundesliga, 1. Kampftag

STC Bavaria Landshut – SG Randersacker 1793,09:1713,52

Trotz der Niederlage ist der Saisonstart für die Kraftdreikämpfer der SG Randersacker gelungen. Das Team um Abteilungsleiter Janos Geerhardt reiste zwar in der Minimalbesetzung von nur vier Aktiven zum favorisierten STC Landshut, lag nach dem Bankdrücken aber noch gut im Rennen. Was auch an Marcus Hofmeister lag, der mit 345 Kilogramm die herausragende Leistung zeigte. Zudem stellte Geerhardt im zweiten Versuch seine Bestleistung von 202,5 Kilogramm ein, scheiterte aber an 210 Kilogramm.

Nach dem zweiten Durchgang im Bankdrücken lagen die Unterfranken, die mittlerweile das Dutzend vollgemacht haben und im zwölften Jahr ununterbrochen der deutschen Eliteklasse angehören, dann allerdings aussichtslos mit 110 Relativpunkten hinter den Gastheber zurück. Unter anderem, weil bei Siegmund Schiebe eine alte Trainingsverletzung wieder aufgebrochen war und er sich im abschließen Kreuzheben mit 280 Kilogramm begnügen musste. Dafür drückte Hofmeister mit 240 Kilogramm einen neuen unterfränkische Rekord in der Klasse über 125 Kilogramm.

Im abschließenden Kreuzheben überzeugten nach langer Verletzungspause Marco Dömling mit 225 Kilogramm und der „Koloss aus Rosenberg“, Marcus Hofmeister, der allerdings an der Hürde von 310 Kilogramm scheiterte und die angestrebte neue Bestleistung von insgesamt 900 Kilogramm knapp verfehlte. Ein besonderes Glücksgefühl erlebte im seinem 99. Wettkampf für die SGR der deutsche Vizemeister Janos Geerhardt. Er hob die lange angepeilten 250 Kilogramm: Am Ende freilich stand die erwartete Niederlage. Allerdings weist die SGR als Tabellenvierter nach dem ersten Kampftag einen akzeptablen Rückstand auf dem Spitzenreiter Landshut aus, so dass der Blick nach oben gerichtet ist. Am 6. März geht es in eigener Halle gegen München und Darmstadt

Einzelergebnisse: Hofmeister (Körpergewicht 173,70 kg), Kniebeuge 345 kg, Bankdrücken 240 kg, Kreuzheben 290,0 kg. Gesamt: 880 kg, 476,34 Relativpunkte. Schiebe (102,2) 270, 162,5, 280, 712,5, 429,99. Dömling (80,7) 225, 142,5, 225, 597,5, 405,7. Geerhardt: (78,3) 202,5/127,5/250/580/401,48.
Quelle: Main Post 28.01.2010
Sie sind hier: Presse > 2010 - Stand vom 06.09.2010