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Presse 2010
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Kreuzheber holen Edelmetall
Deutsche Titelkämpfe
Mit zwei Gold- und einer Silbermedaille sind die unterfränkischen Athleten von den deutschen Meisterschaften im Kreuzheben aus Klötze zurückgekehrt. In der Klasse bis 82,5 Kilogramm siegte Janos Geerhardt von der SG Randersacker. Bei den Frauen gewann Susanne Steidle vom SV 05 Würzburg in der Klasse AK I bis 75 Kilogramm Gold. Ihr Teamkollege Udo Bauer holte bei den Männern in der Klasse bis 75 Kilogramm Silber. Es war eine fast optimale Ausbeute, mit der die drei Unterfranken zurückkehrten.

Die international erfahrene Steidle gewann zum Auftakt der mit über 200 Hebern aus ganz Deutschland gutklassig besetzen Titelkämpfe mit einer soliden Leistung von 167,5 Kilogramm Gold. Es war ihr zweiter deutscher Meistertitel im Kreuzheben nach 2006. Mit 161,67 Punkten sicherte sich Steidle zudem den Gesamtsieg in der Relativ-Wertung der Frauen.
Der achtfache bayerische Meister Geerhardt, der seit September mit Knieproblemen zu kämpfen hat, war kurzfristig in die Klasse bis 82,5 Kilogramm gewechselt und legte insbesondere einen taktisch klugen Wettkampf hin. Bereits im zweiten Versuch sicherte er sich mit 235 Kilogramm die Goldmedaille.
Udo Bauer schließlich hatte es in der Klasse bis 75 Kilogramm mit dem mehrfachen Europameister Jörg Müller aus Lauchhammer zu tun. Letztlich eine unlösbare Aufgabe. Nach einer langjährigen Verletzung stieg Bauer mit 242,5 kg ein und bewältige im zweiten Versuch 252,5 Kilogramm zu wenig allerdings, um am Ende zu siegen. Mit 260 Kilogramm ging der Titel an Müller. Ein kleiner Trost blieb Bauer jedoch: Er sicherte sich Silber in der Relativwertung hinter Müller, aber noch vor dem mehrfachen Welt-, und Europameister Mario Schnur aus Oppenau. Geerhardt wurde in dieser Kategorie Sechster.
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| Quelle: Main Post 10.12.2010 |
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Dreimal Gold und einmal Silber für die SG Randersacker
(dunk) Mit drei Gold- und einer Silbermedaille im Gepäck kehrten die Athleten der SG Randersacker von der bayerischen Meisterschaft im Kreuzheben aus dem oberbayerischen Neukirchen zurück. In der Aktivenklasse bis 75 Kilogramm siegte Martin Mitnacht mit neuer persönlichen Bestleistung von 200 Kilogramm und sicherte sich zum vierten Mal in Folge den Titel. In der Gewichtsklasse über 125 Kilogramm blieb der „Koloss aus Rosenberg“, Markus Hofmeister, mit gezogenen 270 Kilogramm zwar unter seinen Möglichkeiten, holte sich aber trotzdem zum ersten Mal Gold. Für das dritte SG-Gold sorgte Abteilungsleiter Janos Geerhardt in der Alters- klasse I in der Gewichtsklasse bis 75 Kilogramm.
Mit 230 Kilogramm sicherte er sich seinen ersten bayerischen Meistertitel. Den Erfolg der Kreuzheber aus dem Winzerort komplettierte Dirk Motzkus, der mit persönlicher Bestleistung von 250 Kilogramm in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm die Silber-medaille gewann. Unser Bild zeigt das erfolgreiche Randersackerer Team mit (von links)
Martin Mittnacht, Dirk Motzkus, Janos Geerhardt und Markus Hofmeister.
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Quelle: Main Post 25.11.2010 |
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Randersacker bleibt Dritter
Bankdrücken
Zum Abschluss der Bayernligasaison im Bankdrücken hat die
SG Randersacker am Wochenende Platz drei belegt. Am letzten Kampftag musste das Team um Abteilungsleiter Janos Geerhardt beim gastgebenden AC Amberg antreten, der sich zum fünften
Mal in Folge den Titel sicherte. Für die SG, die ohne die kranken Stammheber Thorsten Gallena und Bundesligaheber Marco Dömling auskommen musste, ging es lediglich darum, den dritten Platz zu verteidigen, was Dank einer geschlossenen Teamleistung gelang. Geerhardt konnte mit 132,5 Kilogramm eine neue persönliche Bestleistung aufstellen, Johannes Keppner stellte seine erst vor zwei Wochen bei den unterfränkischen Meisterschaften aufgestellte Bestmarke von 130,0 Kilogramm ein. Zudem blieben Marcus Hofmeister und Dirk Motzkus im Soll. Hinter Roman Reinbold vom TSV Katzwangen mit 137 Relativpunkten und einem gedrückten Gewicht von 235,0 Kilogramm wurden die beiden SGR-Athleten zweit- und drittstärkste Heber des Wettkampfs.
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| Quelle: Main Post 03.11.2010 |
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Randersackers starke Männer
Die SG Randersacker hat den Wanderpokal der unterfränkischen Bankdrücker gewonnen. Bei den Titelkämpfen am Wochenende holte der Gastgeber in der Sportanlage am Sonnstuhl insgesamt sieben Titel. Unter den knapp 50 Startern waren auch 17 Neulinge, die erstmals in einem Wettkampf an die Hantel gingen. Die meisten Titel (sieben) sammelte in dieser Kategorie der Schwinger Club Würzburg. In den vergangenen beiden Jahren war die Meisterschaft noch mangels Beteiligung abgesagt worden. Nun hofft der Kraftsportbezirk Unterfranken, neue Talente dauerhaft für den Wettkampfsport gewinnen zu können. Unter anderem machte in der Juniorenklasse Christian Schuhmacher von der TG Veitshöchheim auf sich aufmerksam, der in der 65-Kilo-Klasse 112,5 Kilogramm bewältigte. Die schwerste Last stemmte Dirk Motzkus vom Bundesligateam der SG Randersacker. Er brachte 205 Kilogramm zur Hochstrecke. |
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Quelle: Main Post 21.10.2010 |
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Unterfränkische Meisterschaften der Bankdrücker in Randersacker
Erstmals seit drei Jahren finden am heutigen Samstag wieder die unterfränkischen Meisterschaften im Bankdrücken, einer Teildisziplin des Kraftdreikampfes, statt. 2008 und 2009 mussten die Titelkämpfe noch mangels Beteiligung abgesagt werden. In der Sportanlage am Sonnenstuhl in Randersacker werden ab 15 Uhr insgesamt 35 Athleten aus der Region an den Start gehen, darunter alleine zehn Sportler der gastgebenden SG Randersacker. Mit dabei sind auch Aktive des SV Würzburg 05, der TG Veitshöchheim, des Schwinger Clubs 06 sowie Athleten aus Bischofsheim in der Röhn. Die Verantwortlichen hoffen dabei, das eine oder andere hoffnungsvolle Talent zu entdecken, nicht zuletzt, weil 17 Nachwuchsathleten am Start sein werden. |
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| Quelle: Main Post 15.10.2010 |
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KRAFTSPORT
Dritter Platz für starke Männer
(dunk) Mit einem ersatzgeschwächten Team, das am Ende aber eine ordentliche Leistung ablieferte, ist die SG Randersacker in die neue Bayernliga-Saison im Bankdrücken (Teildisziplin des Kraftdreikampfes) gestartet. Am ersten Kampftag reiste das Team um Abteilungsleiter Janos Geerhardt, der wegen der Ausfälle der Stammkräfte Marco Dömling und Christian Henneberger selbst ans Eisen musste, zu Titelfavorit AC Amberg, der zuletzt dreimal in Folge den Titel geholt hatte. Zudem war der KSV Kaufbeuren weiterer Konkurrent. Durch gute Leistungen Marcus Hofmeister etwa scheiterte nur knapp an der neuen unterfränkischen Bestmarke von 242,5 Kilogramm konnte die SGR am Ende den AC Bayreuth hinter sich lassen und rangiert in der Tabelle erst einmal auf Platz drei.
Nächster Kampftag ist der 30. Oktober, an dem die SGR erneut nach Amberg reisen muss. Dann sollen auch Christian Henneberger und Johannes Keppner ins Team rücken. Zwei Wochen zuvor stehen noch die unterfränkischen Meisterschaften in Randersacker an.
Bayernliga, 1. Kampftag: 1. Amberg 487,85, 2. Kaufbeuren 457,56, 3. Randersacker 424,48,
4. Bayreuth 361,01.
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| Quelle: Main Post 23.09.2010 |
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RANDERSACKER
Die Beine sind wie Wackelpudding
Alexander Schmitt zum dritten Mal „stärkster Mann der Kirchweih“

Kämpfen bis zur Erschöpfung: Bei Wettkampf um den Titel „stärkster Mann der Kirchweih“ mussten die Teilnehmer in Radersacker einen drei Tonnen schweren Pick-Up 15 Meter weit ziehen. Im Bild Christian Henneberger, einer der Viertplatzierten. Foto: Franz Nickel
Keuchend stand Alexander Schmitt nach dem Ende des Wettbewerbs „stärkster Mann der Kirchweih“ im Zielraum und konnte sein Glück kaum fassen. Bei seinem dritten Start siegte er erneut und ließ neun hartnäckige Konkurrenten hinter sich. „Ich fühlte mich nicht in der Favoritenrolle“, gab er sich bescheiden. Nach drei schweißtreibenden Disziplinen spürte er gar nichts mehr. Als „harte Nummer“ bezeichnete er es, ein 80 Kilogramm schweres Fass auf eine Palette zu heben.
Unter ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen absolvierten die zehn Teilnehmer ihre Kraftakte. Zuerst mussten sie zwei 50 Kilo schwere Betonklötze mit einem Joch so weit wie möglich tragen. Anschließend standen Reifenwenden und Fässerheben auf dem Programm. Zum guten Schluss zogen sie einen Pick-Up samt einer darauf stehenden Harley Davidson mit einem Gesamtgewicht von drei Tonnen 15 Meter weit.
Anfangs lieferten sich die beiden Randersackerer Alexander Schmitt und Thomas Schenk ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Sie traten in den ersten zwei Disziplinen direkt gegeneinander an. Fast gleichauf mit 20 und 19 Punkten lagen sie an der Spitze des Teilnehmerfeldes. „Wir waren auf Augenhöhe, das setzte die letzten Kraftreserven frei“, schilderte Schmitt das Duell. „Ich habe Vollgas gegeben“, meinte Schenk und fügte hinzu. „Die Arbeit als Winzer ist die beste Vorbereitung auf so einen harten Wettkampf.
Im abschließenden Autoziehen erzielte Piet Arlt aus Würzburg mit 19,3 Sekunden die Bestzeit und schob sich damit noch auf den zweiten Platz vor. Die Bronzemedaille sicherte sich Dirk Motzkus, der genau 21 Sekunden benötigte. Alexander Schmitt war mit 20,9 Sekunden einen Wimpernschlag schneller und holte sich mit 29 von 30 möglichen Punkten den Titel. Mit der langsamsten Zeit von 30,4 Sekunden fiel Thomas Schenk zurück und landete punktgleich mit Christian Henneberger auf dem undankbaren vierten Rang.
In Bestform
Zwei Jahre fehlte Alexander Schmitt im Teilnehmerfeld, weil er wegen Kreuzband- und Schulterverletzungen eine Zwangspause einlegen musste. Diese hatte er sich beim American Football als Quarterback (Spielmacher) der Würzburg Panthers zugezogen. Nun präsentierte sich der 22-jährige und 90 Kilo schwere Athlet jedoch wieder in Bestform.
Einen mehr als achtbaren siebten Platz belegte Johannes Keppner mit 14 Zählern. Mit seinem Einsatz löste er die vom Radio Gong Team gegen die Abteilung Gewichtheben der SG Randersacker verlorene Bowlingwette ein. Allerdings musste er allein antreten, weil der zweite Mitstreiter sowie sein Ersatzmann verletzungsbedingt ausfielen. „Es machte viel Spaß, aber morgen werde ich bestimmt einen ordentlichen Muskelkater haben“, zog er ein Fazit. Mit seinem Abschneiden war er sehr zufrieden und lobte vor allem die „tolle Kulisse“ und das begeistert mitgehende Publikum.
Mehr Bilder und Ergebnisse + Videos und kleiner Teil Bilder von der Mainpost
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| Quelle: Main Post 07.09.2010 |
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Randersacker Kreuzheben
Der Koloss und sein großes Ziel

Der 34-jährige Markus Hofmeister, Zweiter beim Franken-Cup in Randersacker, will nochmal deutscher Meister werden
Die SG Randersacker hat beim Jubiläumsturnier um den 20. Franken-Cup im Kreuzheben (einer Teildisziplin des Kraftdreikampfes) am Samstag den Sieg in der Mannschafswertung knapp verpasst. Nur zehn Punkte lagen die Gastgeber am Ende hinter dem USV Jena, der damit den 30 Kilogramm schweren Pokal mit nach Thüringen nahm. Mit Michael Hartig stand im USV-Team auch der Heber, der vor 500 Zuschauern unter freiem Himmel auf dem Festplatz der Winzergemeinde mit 335 Kilogramm die schwerste Last bewältigte. Von der SGR, die den Franken-Cup längst zu einem der bestbesetzten Hebertreffen in Deutschland gemacht hat, siegten Janos Geerhardt und Christian Henneberger, der mit seinem zwölften Erfolg nun Rekordhalter ist. Unter den 60 Aktiven waren auch zahlreiche Welt-, Europa- und deutsche Meister.
Für Markus Hofmeister war der Franken-Cup von anderer Bedeutung als für die meisten Teilnehmer. Sicher, als Sportler will man immer gewinnen, am liebsten vor heimischem Publikum. Aber für Hofmeister hatte der mögliche Sieg dieses Mal nicht die herausragende Strahlkraft. Klar, die Stimmung in Randersacker sei einzigartig, wie er sagt. Aber diesmal war der Franken-Cup für Hofmeister, der seit 2007 in der Bundesliga für die SGR an die Eisen geht und davor zwei Jahre lang Gastheber war, nur eine Durchgangsstation.
Bestleistung um 37 Kilo gesteigert
Der Mann, den sie liebevoll „Koloss“ nennen, hat Größeres vor. „2011 will ich noch einmal deutscher Meister werden“, sagt der 34-Jährige. Zwar hat er diesen Titel schon gewonnen und nationale Rekorde im Jugend- und Juniorenbereich aufgestellt. Aber nun, da er seine persönliche Bestleistung um stattliche 37 Kilogramm gesteigert hat, will er nochmal angreifen. „Meine Betreuer haben mich gedrängt. Ich habe gesagt, wenn ich auf über 900 Kilo im Kraftdreikampf komme, dann probier ich's nochmal.“ 917 sind es nun. „Da stehe ich im Wort“, sagt er und grinst.
Sein Training hat er umgestellt, er probiert. Auch Kreuzheben, wobei er das „eher weniger“ mag. Kniebeuge ist seine Lieblingsdisziplin, aber verbessern will er sich vor allem in den ungeliebten Teilbereichen. „325 Kilo hab ich mir vorgenommen“, sagt er. Dafür macht er seit Wochen spezielle Übungen, steigert die Intensität, die Anzahl der Wiederholungen. Bankdrücken, die dritte Disziplin des Kraftdreikampfes, kommt demnächst dazu. Auch das Anziehen des Gewichts wird geübt. Immer wieder.
„Ob ich's letztlich schaffe, den Titel noch mal zu holen, weiß ich nicht. Aber es ist auch ein interner Wettkampf mit Janos Geerhardt. Den will ich in der Bestenliste noch schlagen. Das ist eine große Motivation“, sagt der Elektriker. Dass Hofmeister beim Franken-Cup mit 305 Kilogramm deutlich unter seiner Bestleistung (322,5) blieb, war zu verschmerzen. Das große Ziel wartet schließlich erst im nächsten Jahr. Und als deutscher Meister holt sich Hofmeister 2011 vielleicht auch wieder den Sieg beim Franken-Cup.
Ergebnisse der unterfränkischen Teilnehmer, Gold: Christian Henneberger (SG Randersacker = SGR) 220,0 kg (Aktive -75,0 kg); János Geerhardt (SGR) 240,0 kg (Master -75,0 kg). Silber: Daniel Kiesl (SGR) 212,5 kg (Junioren -110,0 kg); Marcus Hofmeister (SGR) 305,0 kg (Aktive +125,0 kg). Bronze: Reik Schinder (SGR) 195,0 kg (Aktive -82,5 kg). 4. Platz: Dirk Moztkus (SGR) 240,0 kg (Aktive -100 kg); Thomas Dittmann (Schwingerclub 06 Würzburg) 180,0 kg (Aktive -82,5 kg).
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| Quelle: Main Post 07.09.2010 |
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Viele Titelträger in Randersacker
Kreuzheber-Elite kommt
Randersacker (dunk) Zur 20. Auflage des Wettkampfes um den „Franken-Cup“ der SG Randersacker haben für den morgigen Samstag zahlreiche Spitzenathleten der Kraftsportszene ihr Kommen angekündigt. Insgesamt gehen rund 60 Aktive im Kreuzheben, einer Teildisziplin des Kraftdreikampfes, an den Start, darunter zahlreiche Welt-, Europa- und deutsche Meister. Der Wettbewerb findet im Rahmen der Kirchweih wie immer unter freiem Himmel statt.
Mit dem Schwingerclub 06 Würzburg und Gastgeber Randeracker schicken auch zwei unterfränkischen Vereinen Athleten auf die Bühne. Nach Jena stellt die SGR mit fünf Hebern die meisten Sportler, sie schickt fast ihr gesamtes Bundesligateam an den Start nur Stammheber Marco Dömling muss verletzt pausieren. Neben dem deutschen Meister von 2008, Janos Geerhardt, haben vor allem Lokalmatador Christian Henneberger und der „Kolos aus Rosenberg“, Marcus Hofmeister, Titelambitionen. Gemeinsam mit den Teamkollegen Reik Schindler, Dirk Motzkus und Daniel Kiesl wollen sie in Abwesenheit des dreimaligen Mannschaftssiegers VfB Klötze (Sachsen-Anhalt) den 30 Kilo schweren Pokal in der Winzergemeinde behalten.
Weiterer Höhepunkt im Rahmen der Kirchweih ist am Sonntag ab 17 Uhr die Wetteinlösung des Teams des Lokalsenders Radio Gong, das sich an den Gewichten versucht.
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| Quelle: Main Post 03.09.2010 |
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Drei Medaillen für Randersacker
Erfolge der Kraftdreikämpfer bei der bayerischen Meisterschaft
RANDERSACKER (dunk) Gold, Silber und Bronze: So lautet die Erfolgsbilanz der Kraftdreikämpfer der
SG Randersacker bei den bayerischen Meisterschaften im oberpfälzischen Oberölsbach. In der Masterklasse bis 75 Kilogramm sicherte sich Janos Geerhardt mit 512,5 Kilogramm den Titel. In der Aktivenklasse bis 82,5 Kilogramm musste sich Titelverteidiger Marco Dömling mit 612,5 Kilogramm nur Alexander Denk (TVLandshut) geschlagen geben Für die dritte Medaille der Randersackerer Athleten sorgte Reik Schindler, der mit 560,0 Gesamtpunkten Bronze in der Aktivenklasse bis 90 Kilogramm holte.

Die drei Randersackerer Medaillengewinner: (von links) Marco Dömling Janos Geerhart und Reik Schindler. |
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| Quelle: Main Post 22.07.2010 |
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Drei Silbermedaillen
Bayerische Meisterschaften der Bankdrücker
Marco Dömling und Markus Hofmeister von der SG Randersacker sowie Thorsten Thenhart vom SV Würzburg 05 gewannen bei den bayerischen Titelkämpfen im Bankdrücken, einer Teildisziplin des Kraftdreikampfs, in der Sportanlage am Sonnenstuhl in Randersacker jeweils die Silbermedaille. Insgesamt gingen in dem Winzerort rund 50 Athleten an die Hantel.
Dömling erreichte in der Mittelgewichtsklasse mit 150 Kilogramm Rang zwei und musste sich nur dem mehrfachen Weltmeister Arthur Hirner aus Amberg beugen, der 200 Kilogramm zur Hochstrecke brachte.
Thenhart erfüllte sich bei seinem Silbermedaillen-Gewinn einen persönlichen Traum: „Ich wollte unbedingt die 200 Kilo bewältigen. Dass dies dann auch geklappt hat, ist einfach Wahnsinn“. Thenhart musste sich nur dem amtierenden Europameister Klaus Semskij aus Landshut (280 kg) beugen.
Ebenfalls Silber gewann Markus Hofmeister, der für die SG Randersacker an den Start ging. Er stellte mit 240 Kilogramm seine persönliche Bestleistung ein und musste nur dem amtierenden Europameister Jürgen Lochner aus Kaufbeuren, der fünf Kilometer mehr drückte, den Vortritt lassen.
Neben den drei zweiten Plätzen gab es zudem in der Leichtgewichtsklasse bis 75 Kilogramm durch Christian Henneberger, Martin Mittnacht und den erstmals bei Titelkämpfen angetretenen Johannes Keppner (alle Randersacker) die Plätze vier, fünf und sechs. Dirk Motzkus von der SG Randersacker, der in der Klasse bis 100 Kilogramm als einer der Favoriten an das Eisen gegangen war, brachte dagegen keinen gültigen Versuch in die Wertung und ging leer aus.
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Quelle: Main Post 18.06.2010 |
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Bankdrücker suchen ihre bayerischen Meister
Über 50 Athleten aus dem Freistaat ermitteln am Samstag ab 11 Uhr in der Randersackerer Sportanlage am Sonnenstuhl die bayerischen Meister im Bankdrücker, einer Teildisziplin des Kraftdreikampfes. Aus Unterfranken gehen acht Heber des SV Würzburg 05 sowie der SG Randersacker ans Eisen, wobei die Gastgeber mit sieben Athleten das Gros stellen. Immerhin schickt der SV 05 mit dem amtierenden Vizemeister Thorsten Thenhart einen aussichtsreichen Kandidaten ins Titelrennen. Bei der SGR liegen die Medaillen-Hoffnungen auf den Bundesliga-erfahrenen Christian Henneberger (bis 75 kg), Marco Dömling (82,5 kg) sowie dem amtierenden bayerische Meister Dirk Motzkus. Auch der „Koloss aus Rosenberg“ Marcus Hofmeister rechnet sich ein Platz auf dem Podium aus. Erstmals wird Johannes Keppner für die SG an den Start gehen. Die Nachwuchshoffnung tritt in der Leichtgewichtsklasse an. „Natürlich bin ich froh, als gastgebender Verein fast alle unsere aktiven Heber vor unserem Publikum nochmals nach der abgelaufenen, erfolgreichen Bundesliga-Saison präsentieren zu können. Und wer weiß, vielleicht holen wir ja den ein oder den andern Titel“ blickt bteilungsleiter János Geerhardt optimistisch auf die Titelkämpfe. |
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| Quelle: Main Post 09.06.2010 |
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Peter Kirsch holt sich den Titel
Bayerische Meisterschaften im Bankdrücken Nachwuchssorgen im Bezirk
Mit nur drei Aktiven der SG Randersacker waren die Bankdrücker aus Unterfranken zu den bayerischen Titelkämpfen der Jugend, Junioren und Senioren nach Kaufbeuren gereist. Die sicherten sich immerhin einen Titel, einen zweiten Platz sowie Rang vier alle Medaillen gingen auf das Konto der Senioren. Im Jugend- und Jugendlichenbereich war erstmals seit den 1980er Jahren kein Aktiver aus hiesigen Gefild en am Start. Randersackers Neuzugang Peter Kirsch bestritt erstmals seit Jahren wieder einen Wettkampf im Bankdrücken und holte sich auf Anhieb in der AK-II-Konkurrenz der 49- bis 59-Jährigen bis 100 Kilogramm mit 147,5 Kilogramm den bayerischen Titel. Dem 59-jährigen Emil Erb blieb der Platz auf den Stockerl dagegen verwehrt. Er belegte nach hartem Kampf in der Altersklasse II bis 90 Kilogramm den undankbaren vierten Rang.
Spannend machte es Randersackers Abteilungsleiter János Geerhardt, der in der 75-Kilogramm-Klasse der AK-I-Konkurrenz starten wollte, anfänglich aber anderthalb Kilogramm zu schwer war. Einige Runden um den Sportplatz reichten dann aber doch noch, so dass Geerhardt im Leichtgewicht heben konnte. Am Ende wurde er mit gedrückten 125 Kilogramm Zweiter hinter Georg Ganzer (TV Kempten), der 2,5 Kilo mehr zur Hochstrecke brachte.
Enttäuschend war allerdings bei allen Erfolgen der Senioren, dass im Nachwuchsbereich kein Starter aus Unterfranken mit dabei war. „Leider schaffen wir es in Unterfranken nicht mal mit allen Vereinen, Jugendliche für eine Meisterschaft zu gewinnen. Das bereitet mir große Sorgen für die Zukunft in unserer Sportart, speziell in der Disziplin Bankdrücken“, so Geerhardt, der auch Sport,- und Jugendwart des Bezirkes Unterfranken ist: „Nach den Absagen in den letzten Jahren der Ausrichtung bei Bezirksmeisterschaften haben wohl die Jugendlichen und Junioren in den Vereinen das Handtuch geschmissen. Aber am 16. Oktober wollen wir in Randersacker wieder eine Bezirksmeisterschaft veranstalten. Dort hoffen wir dann auch, wieder das eine oder anderen Talente zu entdecken.“ |
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| Quelle: Main Post 10.05.2010 |
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Randersacker mit Platz drei zufrieden
Die Kraftdreikämpfer beenden ihre Bundesliga-Saison
KRAFTDREIKAMPF
Bundesliga, Gruppe Süd, Abschlusstabelle
1. STC Bavaria Landshut 5 397,92 2. Power Wiesbaden 5 364,09 3. SG Randersacker 5 223,06 4. SV Fellbach 5 020,14 5. AC Siegfried Darmstadt 4 863,07 6. ESV München-Neuaubing 4 579,64
3. Kampftag
1. Power Wiesbaden 1 814,99 2. SG Randersacker 1 721,75 3. AC Siegfried Darmstadt 1 554,35
Die Kraftdreikämpfer der SG Randersacker haben die Bundesliga-Saison auf Platz drei beendet. Beim Saisonfinale war die Mannschaft um Abteilungsleiter Janos Geerhardt erwartungsgemäß schwächer als Gastgeber Power Wiesbaden, setzte sich aber gegen den AC Siegfried Darmstadt durch
„Wir sind mit unser erreichten Leistung voll und ganz zu frieden“, bilanzierte Geerhardt, der zum Saisonabschluss in der hessischen Landeshauptstadt auch noch einmal selbst an die Hantel gegangen war, da die SGR auf Stammheber Siegmund Schiebe verzichten musste. Der war vor kurzem erst deutscher Meister geworden und hatte sich so für die Europa- und Weltmeisterschaft qualifiziert, auf die er sich derzeit vorbereitet und deshalb in der Liga pausierte.
Insbesondere Marcus Hofmeister und Christian Henneberger sprangen mit guten Leistungen in die Bresche und hatten entscheidenden Anteil an der überzeugenden Saisonleistung. Auch in diesem Jahr konnte kein Team aus dem Süden in den Endkampf um die deutsche Meisterschaft einziehen. Alle vier punktbesten Teams kommen wie im Vorjahr aus dem Norden.
Einzelergebnisse der SG Randersacker: Hofmeister: Körpergewicht 176,0 kg/Kniebeuge 350 kg/Bankdrücken: 225 kg/Kreuzheben 310,0 kg, Realtivpunkte 452,08. Henneberger: 74,0/245,0/135,0/245, Relativpunkte 449,56. Dömling: 82,5/230/147,5/222,5, Relativpunkte 401,94. Geerhardt: 76,4/195/122,5/240, Relativpunkte 392,26. Motzkus: 101,0/200/195/235, Relativpunkte 381,91.
Alle Ergebnisse uvm. siehe hier
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| Quelle: Main Post 13.04.2010 |
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Bayerischer Rundfunk "Frankenschau aktuell"
SG Randersacker Vorstellung des Kraftsportes

Der Bayerische Rundfunk mit Moderatorin Conny Kleinschroth hat uns beim
Auswärtswettkampf im Krafdreikampf am 10.04.2010 in Wiesbaden begleitet.
Aschließend hatte unser Vorstand Janos Geerhardt noch ein Interview mit
Charly Hilpert im BR-Studio Nürnberg.
Video BR3 vom 12.04.2010 um 17:30 Uhr |
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| Quelle: BR-Online 12.04.2010 |
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KRAFTDREIKAMPF
Deutsche Meistertitel für Steidle und Schiebe
Kraftdreikämpfer des SV Würzburg 05 bei der deutschen Seniorenmeisterschaft ganz vorne
(dunk) Zwei Titel und ein vierter Platz sind die Bilanz der unterfränkischen Kraftdreikämpfer bei den d eutschen Meisterschaften der Senioren im brandenburgischen Lauchhammer. In der Altersklasse II bis 100 Kilogramm gewann Siegmund Schiebe vom SV Würzburg 05. Seine Mannschaftskameradin Susanne Steidle holte sich den nationalen Titel in der Altersklasse I bis 75 Kilogramm. Janos Geehrhardt von der SG Randersacker wurde in der Altersklasse I bis 75 Kilogramm Vierter. Kraftdreikampf besteht aus den Teildisziplinen Bankdrücken, Kreuzheben und Kniebeuge.
Für den ersten unterfränkischen Erfolg bei den diesjährigen Titelkämpfen sorgte Siegmund Schiebe. Obwohl er in diesem Jahr bereits zwei Bundesligawettkämpfe für die SG Randersacker absolviert und sich in den letzten Wochen erst von einer hartnäckigen Schulterverletzung erholt hatte, zeigte der einstige Vizeweltmeister eine starke Leistung. Er bewältigte in der Kniebeuge 270,0 Kilogramm, im Bankdrücken 140,0 Kilogramm und im abschließenden Kreuzheben 270,0 Kilogramm, so dass er am Ende mit insgesamt 680,0 Kilogramm mit Abstand Deutscher Meister vor Wolfgang Weidemeier vom MTV Vater Jahn Peine mit 605,0 Kilogramm wurde.
Auch für Janos Geerhardt war die Meisterschaft bereits sein dritter Wettkampf in diesem Jahr. Am Ende reichte es für den 42-Jährigen von der SG Randersacker mit 190 Kilogramm in der Kniebeuge, 125,0 Kilogramm im Bankdrücken und 242,5 Kilogramm im Kreuzheben zum undankbaren vierten Platz.
Für den zweiten Titel für die unterfränkischen Athleten sorgte Susanne Steidle. Die Athletin vom SV Würzburg 05 erzielte in der Kniebeuge mit 173,5 Kilogramm gleich zum Auftakt ihres Wettkampfs einen deutschen Rekord. Damit war die Konkurrenz bereits deutlich in die Schranken gewiesen. Nach soliden 97,5 Kilogramm im Bankdrücken und 170,0 Kilogramm im Kreuzheben siegte Steidle mit insgesamt 441,0 Kilogramm mit deutlichem Abstand vor Sybille Hampel vom AC Oppenau. Steidle brachte es insgesamt auf 370,0 kg in der Endabrechnung. Durch ihre Erfolge sind Schiebe und Steidle gleichzeitig für die diesjährigen Europa- und Weltmeisterschaften im Kraftdreikampf qualifiziert. |
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Quelle: Main Post 06.04.2010 |
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KRAFTDREIKAMPF: Bundesliga
Aus dem Keller auf die Bundesliga-Bühne
Reik Schindler ist im Randersackerer Kraftdreikampf-Team eine feste Größe
Bundesliga, 2. Kampftag SG Randersacker 1787,785 ESV München Neuaubing 1566,218 AC Siegfried Darmstadt 1589,831
Gelungene Saison-Heimpremiere für die Kraftdreikämpfer (Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücken) der SG Randersacker. Am zweiten Kampftag siegte das Team um Abteilungsleiter Janos Geerhardt in der Sportanlage am Sonnenstuhl vor rund 100 Zuschauern gegen die Gäste aus München und Darmstadt. Damit dürften die Athleten aus dem Winzerort auch im zwölften Jahr in Folge in Deutschlands höchster Liga bleiben auch dank der Leistung eines Athleten, der am Samstagabend erst seinen vierten Bundesligawettkampf bestritt.
Reik Schindler ist ein schneller Mann. Wenn er will, sogar ein ganz schneller. Manchmal schwingt er sich auf seine Hayabusa, das schnellste seriengebaute Motorrad der Welt (300 km/h Spitze), und düst los. Richtung Thüringen, Richtung Heimat. Das Gefühl von Freiheit fasziniert den gebürtigen Meininger. Und die schier unbändige Kraft der Maschine. Aber auch mit seiner eigenen Kraft erzeugt Schindler durchaus Faszination. Dann nämlich, wenn er in seiner neuen sportlichen Heimat für die SG Randersacker ans Eisen geht. Und auch da ist der gebürtige Meininger durchaus ein schnell Starter. Erst vor fünf Jahren ist er in den Kraftsport eingestiegen. Jetzt stand er bereits zum vierten Mal für das Bundesligateam der SGR auf der Bühne. Beinahe logisch, dass er auch eine neue persönliche Bestmarke erzielte. In der Disziplin Kniebeuge bewältigte er 215 Kilogramm. „Ich will mich kontinuierlich immer weiter steigern“, nennt er sein Ziel für die kommenden Jahre. Mit 35 gehört er schließlich längst nicht zum „alten Eisen“ unter den Eisenbändigern vom Main.
FOTOSERIE Mainpost / vonUwe Beck
Dabei kam Schindler eigentlich eher zufällig zur SGR. „Früher habe ich jahrelang Fitness gemacht. Zuletzt lange daheim im Keller. Dann habe ich einen Bericht über den Frankencup gelesen.“ Da wurde auch von der Suche nach dem stärksten Mann von Randersacker berichtet. Für Schindler war klar: da muss er dabei sein. Dritter wurde er damals. Und was viel wichtiger war: Wenige Tage später rief er Abteilungsleiter Geehrhardt (der am Wochenende seinen 100. Wettkampf für die SGR absolvierte und in der Kniebeuge mit 205 Kilogramm eine persönliche Bestleistung zu seinem Jubiläum aufstellte) an, fragte, ob er mittrainieren könne. Konnte er. Die Faszination Kraftsport hat ihn seither nicht mehr losgelassen. „Man kann das schwer beschreiben. Wenn du auf das Podium gehst und die Leute klatschen und jubeln hörst, ist das toll. Wenn du dann in die Knie gehst, hörst du auf einmal nichts mehr. Alles ist schemenhaft, verschwommen. Und dann, wenn du das Eisen zu fassen kriegst, das Gewicht nach oben bringst, ist es ein riesiges Glücksgefühl. Du hörst die Leute wieder. Das pusht.“ Dieses Gefühl, gepaart mit seinem Willen und Kraft, hat Schindler längst ins Bundesligateam getragen. „Das ist genau, was ich immer gesucht habe. Ein super Teamgeist herrscht hier. Es gibt keine Grüppchen. Das ist alles eine Familie“, schwärmt er, dessen 13-jähriger Sohn übrigens auch mit dem Fitness anfangen will. „Da muss ich dann noch eine Schippe drauflegen, noch mehr Vorbild sein“, lacht der Mann mit dem Pferdezopf. „Die anderen frotzeln immer: Der muss ab. Aber das wird nicht passieren. Der ist mein Markenzeichen.“ Und das wird wohl demnächst wieder im Wind wehen, wenn er mit seiner Hayabusa gen Meiningen rauscht.
Einzelergebnisse:
SG Randersacker: Marcus Hofmeister (Klasse 175 kg): 357,5 kg (Kniebeuge), 245,0 kg (Bankdrücken), 315,0 (Kreuzheben); Siegmund Schiebe (Klasse bis 101, kg): 275,0; 165,0; 285,0; Christian Henneberger (Klasse bis 72,3 kg): 240,0; 135,0; 235,0; Janos Geerhardt (Klasse bis 75,5kg): 205; 122,5; 245,0; Reik Schindler (Klasse bis 80,0 kg): 215,0; 115,0; 220,0.
Von unserem Mitarbeiter Kai Dunkel
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| Quelle: Main Post 09.03.2010 |
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KRAFTDREIKAMPF Geerhardts großes Jubiläum
Der Kraftdreikämpfer aus Randersacker bestreitet am Samstag seinen 100. Wettkampf
Bundesliga Kampftag mit SG Randersacker, ASC Darmstadt, ESV München (Samstag, 17.45 Uhr, Sportanlage am Sonnenstuhl)
Am Wochenende empfängt die SG Randersacker den ASC Darmstadt und den ESV München zum Bundesligawettkampf Nummer zwei in dieser Saison. Mit dieser Runde hat das Team aus dem Winzerort das Dutzend voll gemacht. Seit zwölf Jahren gehört die SG nun der nationalen Eliteklasse an. Bundesliga ist also längst auch zu einem Stück Routine geworden. Doch für einen aus dem Randersackerer Team ist der anstehende Wettkampf ein ganz besonderer: Janos Geerhardt wird zum 100. Mal für Randersacker in Einzel- oder Dreikampf-Wettbewerben ans Eisen gehen das hat vor ihm noch keiner geschafft.
Dabei war es eigentlich eher ein Zufall, dass der mittlerweile 42-jährige Geerhardt beim Kraftsport landete. „Ich habe vorher Judo und Leichtathletik gemacht. Wollte mich dann irgendwann fit halten, aber nicht in einem klassischen Bodybuilder-Studio, sondern eher leistungsorientierte Ziele verfolgen.“ Sporthalle statt Mucki-Bude sozusagen. Fortan begann eine Liebe zum Kraftsport, der aus den Disziplinen Bankdrücken, Kniebeuge und Kreuzheben besteht. Letzteres ist Geerhardts Lieblingsdisziplin. Da hat er es gar bis zur deutschen Meisterschaft gebracht (2008). „Kniebeuge ist dagegen eher meine Quäldisziplin“, lacht der gebürtige Madgeburger, der 1989 in den Westen kam auch das war übrigens eine Quälerei.
Geerhardt war einer der Prager Botschaftsflüchtlinge. „Ich bin damals mit dem Auto hin, habe die Tasche übern Zaun geworfen und bin hinterher in den Botschaftsgarten in Prag geklettert“, erinnert er sich. „Tja und dann habe ich irgendwann den Genscher da oben auf dem Balkon gesehen.“ Per Zug ging's in die Freiheit, per Zufall nach Mainfranken. „Ich stand mit einem Freund in einer Telefonzelle in München. Wir wussten nicht wohin. Waren auf der Suche nach einem Job. Und dann lag da ein aufgeschlagenes Telefonbuch. Das war eben das Würzburger.“
Und das führte Geerhardt nach Mainfranken und ziemlich schnell zur SG Randersacker. Dort bestritt er 1992 seine ersten Wettkampf. Mittlerweile ist das Wettkampfbuch voll gestempelt. „Da muss nächstes Jahr wohl eine neues her“, lacht Geerhardt, der mittlerweile als Abteilungsleiter, als der er seit 14 Jahre agiert, mehr mit Organisation und Nachwuchsförderung beschäftigt ist, als selbst „ans Eisen“ zu gehen. Vor allem die Nachwuchsförderung liegt ihm am Herzen. „Dafür habe ich auch persönliche Ziele zurückgesetzt.“
Die Faszination „Mensch gegen Gewicht“ treibt ihn trotzdem weiter an. Längst ist auch unter seiner Regie Randersacker zu einer Topadresse des Kraftsports in Deutschland geworden, richtete bereits dreimal die nationalen Titelkämpfe aus. Zudem hat Geehardt den Franken-Cup-Wettbewerb etabliert (und neun Mal gewonnen), ein Open-Air-Kreuzheben mitten in Randersacker, zu dem sich alljährlich die besten der Zunft treffen. „Wir müssen neue Wege gehen, raus aus dem Hallenmief zu den Leuten.“ Die will er begeistern, motivieren. Auch mit Erfolgen. Einmal WM-Silber, zweimal WM-Bronze, Militär-Welt- und Europameister, sechs nationale Titel: Die Erfolge der SGR-Aktiven sind eng mit Geerhardt verknüpft. Wie lange er selbst noch „ans Eisen“ gehen will? Er weiß es nicht. „30, 40 Jahre könnte ich das schon noch machen“, witzelt er.
Aber im Ernst zuzutrauen wäre Geerhardt das . . .
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Quelle: Main Post 04.03.2010 |
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Hofmeister mit neuem Rekord
Randersacker verliert Bundesliga, 1. Kampftag
STC Bavaria Landshut SG Randersacker 1793,09:1713,52
Trotz der Niederlage ist der Saisonstart für die Kraftdreikämpfer der SG Randersacker gelungen. Das Team um Abteilungsleiter Janos Geerhardt reiste zwar in der Minimalbesetzung von nur vier Aktiven zum favorisierten STC Landshut, lag nach dem Bankdrücken aber noch gut im Rennen. Was auch an Marcus Hofmeister lag, der mit 345 Kilogramm die herausragende Leistung zeigte. Zudem stellte Geerhardt im zweiten Versuch seine Bestleistung von 202,5 Kilogramm ein, scheiterte aber an 210 Kilogramm.
Nach dem zweiten Durchgang im Bankdrücken lagen die Unterfranken, die mittlerweile das Dutzend vollgemacht haben und im zwölften Jahr ununterbrochen der deutschen Eliteklasse angehören, dann allerdings aussichtslos mit 110 Relativpunkten hinter den Gastheber zurück. Unter anderem, weil bei Siegmund Schiebe eine alte Trainingsverletzung wieder aufgebrochen war und er sich im abschließen Kreuzheben mit 280 Kilogramm begnügen musste. Dafür drückte Hofmeister mit 240 Kilogramm einen neuen unterfränkische Rekord in der Klasse über 125 Kilogramm.
Im abschließenden Kreuzheben überzeugten nach langer Verletzungspause Marco Dömling mit 225 Kilogramm und der „Koloss aus Rosenberg“, Marcus Hofmeister, der allerdings an der Hürde von 310 Kilogramm scheiterte und die angestrebte neue Bestleistung von insgesamt 900 Kilogramm knapp verfehlte. Ein besonderes Glücksgefühl erlebte im seinem 99. Wettkampf für die SGR der deutsche Vizemeister Janos Geerhardt. Er hob die lange angepeilten 250 Kilogramm: Am Ende freilich stand die erwartete Niederlage. Allerdings weist die SGR als Tabellenvierter nach dem ersten Kampftag einen akzeptablen Rückstand auf dem Spitzenreiter Landshut aus, so dass der Blick nach oben gerichtet ist. Am 6. März geht es in eigener Halle gegen München und Darmstadt
Einzelergebnisse: Hofmeister (Körpergewicht 173,70 kg), Kniebeuge 345 kg, Bankdrücken 240 kg, Kreuzheben 290,0 kg. Gesamt: 880 kg, 476,34 Relativpunkte. Schiebe (102,2) 270, 162,5, 280, 712,5, 429,99. Dömling (80,7) 225, 142,5, 225, 597,5, 405,7. Geerhardt: (78,3) 202,5/127,5/250/580/401,48. |
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Quelle: Main Post 28.01.2010 |
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Sie sind hier: Presse > 2010 - Stand vom 14.12.2010
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