Presse 2011
Steidle holt sich den Titel

Susanne Steidle vom SV Würzburg 05 ist neue deutsche Meisterin im Kreuzheben, einer Teildisziplin des Kraftdreikampfs. Damit feierte die international erfahrene Athletin nach einer längeren Verletzungspause bei den Titelkämpfen in Lauchhammer ein beeindruckendes Comeback. Steidle siegte mit 165 Kilogramm und verwies damit Maria Wagner (UT Dresden), die 140 Kilogramm zur Hochstrecke gebracht hatte, klar auf Platz zwei. Für die Heberin des SV Würzburg 05 war der Sieg zugleich ihr dritter nationaler Titelgewinn im Kreuzheben, nachdem sie 2006 in Randersacker und 2010 in Klötze bereits Gold gewonnen hatte.


Bei den Männern gewann der als Mitfavorit angereiste Janos Geerhardt von der SG Randersacker Silber in der
74-Kilogramm-Klasse. Der siebenfache bayerische Meister bewältigte 240 Kilogramm. Er musste sich damit nur dem mehrfachen Welt- und Europameister Jörg Müller vom Gastgeber Lauchhammer beugen, für den am Ende 260 Kilogramm notiert werden konnten. Insgesamt waren bei den deutschen Meisterschaften der Kreuzheber 180 Athleten an die Hanteln gegangen.
Quelle: Main Post 16.12.2011

Starke Kreuzheber

Drei Titel bei den bayerischen Meisterschaften


Foto: SG Randersacker

Erfolgreiche Kreuzheber aus Unterfranken: (hinten von links) Janos Geerhardt, Daniel Kiesl, Martin Mittnacht (alle SG Randersacker) sowie (vorne von links) Susanne Steidle (SV Würzburg 05) und Marcus Hofmeister (SG Randersacker).

Mit drei Titeln und zwei Silbermedaillen sind die unterfränkischen Kreuzheber von den bayerischen Meisterschaften aus Amberg in der Oberpfalz zurückgekehrt. In der Gewichtsklasse über 120 Kilogramm zeigte der „Koloss vom Rosenberg“, Marcus Hofmeister, der seit Jahren für die SG Randersacker startet und zuletzt auch ins Nationalteam für die Europameisterschaft berufen worden war, erneut seine Extraklasse und setzte sich mit 300 gezogenen Kilogramm durch.

Sein Teamkamerad Daniel Kiesl holte sich seinen mittlerweile sechsten und gleichzeitig letzten Titel bei den Junioren. Auch bei den Frauen holte eine Unterfränkin Gold: Susanne Steidle vom SV Würzburg 05, nach längerer Verletzungspause erstmals wieder am Eisen, gewann die Gesamtwertung. Silber ging zudem an Martin Mittnacht, der trotz persönlicher Bestleistung von 200 Kilogramm seinen sechsten Titel in Folge nur um 2,5 Kilogramm verpasste. Auch Janos Geerhardt gewann Silber. Steidle und Geerhardt werden am 10. Dezember auch bei den Deutschen Meisterschaften in Lauchhammer starten, wo sie zum engeren Favoritenkreis zählen.

Quelle: Main Post 01.12.2011

Vom Gong-Sendestudio auf die Drückerbank

Er ist ein schlagfertiger Moderator und der unterfränkische Meister im Bankdrücken: Johannes Keppner

Mann gegen Eisen. Muskeln gegen Gewichte. Der stetige Kampf gegen den inneren Schweinhund. Kraftsportler sind besondere Menschen. Einer von ihnen ist Johannes Keppner - im alltäglichen Leben studiert er Germanistik und Soziologie. Bald wird er fertig sein. Seinen Kampf gegen die Gewichte aber wird er wohl noch jahrelang führen. Woche für Woche. Immer wieder. Reppners sportliches Hobby ist das Bankdrücken, eine Teildisziplin des Kraftdreikampfes. Seit 2004 stemmt er Gewichte bei der SG Randersacker, auf dem Rücken liegend in die Luft, im letzten Jahr wurde er sogar unterfränkischer Meister in der Klasse bis 75 Kilogramm. „Das ist für mich der perfekte Ausgleich, da kann ich richtig abschalten", sagt er, dessen Stimme viele aus dem Radio kennen. Seit drei Jahren moderiert der 25-Jährige bei Mainfrankens erfolgreichstem Sender Radio Gong unter der Woche am Nachmittag von 15 bis 18 Uhr und samstags von 22 bis 2 Uhr die „Johannes W. Keppner Show". Mit viel Witz und spitzer Zunge, Musikwissen und Showtalent sorgt er für kurzweilige Unterhaltung. Ein durchaus anstrengender Job. Da kommt der Kraftsport als Ausgleich gerade recht.

Dabei kam Keppner erst über Umwege zum Stemmen der Stange mit den Gewichtscheiben. „Mein Cousin Christian Henneberger, Ex-Welt- und Europameisterschaftsteilnehmer, war schon lange in Randesacker aktiv. Aber ich habe nie davon Notiz genommen. Erst als ich so mit 16,17 meine schwerpubertäre Phase hatte und meinte, Fußball spielen sei uncool und ich müsse was anderes machen, sagte mein Vater plötzlich: „Probier doch mal Kraftsport" und erzählte von Christian." Keppner ging ein paar Mal zum Training und blieb dann am Eisen hängen.

„Mittlerweile ist es so, dass ich richtig räudig werde, wenn ich ein, zwei Wochen nicht trainiere." Und das tut er in bester Gesellschaft. Kraftsport ist längst weg vom Image der dummen Kraftprotze und der Anabolika. „Du brauchst viel-mehr Konzentration und Willen", sagt Keppner, der gemeinsam mit den Athleten der SG Randersacker, die seit 13 Jahren ununterbrochen in der ersten Bundesliga im Kraftdreikampf (Bankdrücken, Kreuzheben, Knie-beuge) antreten - immer wieder auch mit Gastkämpfern des SV Würzburg 05 verstärkt, trainiert. „Das spornt natürlich an", sagt der Mann mit den muskulösen Oberarmen und Oberschenkeln, der aber auch über ein freundliches Lachen verfügt, dass man im Radio förmlich auf sich zukom-men sieht - besser hört. „Ich kann beim Kampf gegen die Gewichte wun- derbar abschalten."Nur bei Radio Gong ist er immer voll auf Sendung.

Quelle: WOB 15.12.2011

„Ich werde wie ein Normaler behandelt“

Kraftsport als Teil der Therapie: Elias Wegmann und sein Kampf mit den Gewichten

Stolz auf den eigenen Erfolg: Der Randersackerer Bankdrücker Elias Wegmann.

Schon lange bevor der Wettkampf bei den unterfränkischen Meisterschaften im Bankdrücken beginnt kommt Elias Wegmann in die Sporthalle. Mit einem Lächeln im Gesicht schiebt sich der 17-Jährige mit Unterstützung seiner Gehhilfe, eines mit Rollen ausgestatteten Gestänges, auf seinen Beinen in die Halle. Elias leidet an spastischer Diaprese, einer Lähmung der Beine, ist körperlich und geistig eingeschränkt. Seit seinem vierten Lebensjahr muss er jede Nacht mit Schienen an den Beinen schlafen, zweimal wöchentlich geht er zu einer speziellen Gymnastik. Ein Leben unter besonderen Anstrengungen also. Alles andere als normal.

Doch genau das – normal – ist es für ihn in der Sporthalle, wenn er bei der SG Randersacker mittrainiert – und an Wettkämpfen teilnimmt. Seit vier Jahren betreibt Elias Kraftsport. Bankdrücken vor allem. Als Elias in der Halle eintrifft, wird er von seinen Klubkameraden freundlich begrüßt. Händeschütteln mit dem einen, abklatschen mit dem anderen. Ein kurzes Gespräch mit fast jedem. So wie es Sportler eben machen. Elias gehört dazu: „Ich werde wie ein Normaler behandelt. Das tut gut“, sagt der 17-Jährige, der bei den Bezirkstitelkämpfen in Randersacker seinen zweiten Wettkampf bestritt: „50 Kilo will ich schon knacken“, sagt er selbstbewusst. Das schafft er in seiner Klasse bis 59-Kilogramm später, packt sogar noch zweieinhalb Kilo mehr drauf. „Das Wichtigste ist der Spaß, auch wenn ich das Gewicht stetig steigern will“, sagt er grinsend.

Sport ist Teil seiner Therapie. Spaß und Erfolg kommen dazu. Auch wenn die Bewegungsabläufe Elias höchste Konzentration abverlangen. „Ich muss das alles abspeichern, so wie auch die Kommandos. Und dann muss ich es im entscheidenden Moment abrufen. Es muss automatisiert sein“, sagt er. „Und ich darf nicht lachen.“

Dabei ist Elias ein überaus lustiger Zeitgenosse. Und einer, der kein Blatt vor den Mund nimmt. „Servus Ottmar, ich bin der Elias aus Eibelstadt“, hat er einmal Ottmar Hitzfeld, den Ex-Trainer des FC Bayern München, begrüßt und ihm gleich noch die Hand geschüttelt. Elias ist nämlich ein großer Fan der Fußballer des FC Bayern München und Oliver Kahn ist sein Vorbild. „Den hab ich auch schon getroffen und von Sammy Kuffour hab ich sogar ein Trikot geschenkt bekommen“, erzählt er mit leuchtenden Augen. Dass er mit beiden ausführlich geplaudert hat, versteht sich beinahe von selbst. „Die sind doch echt nett – ja und ich auch“, grinst Elias. Leuchtende Augen bekommt er übrigens auch, wenn er seinen beiden Brüdern Johannes und Michael beim Fußballspielen zusieht. Die kickten einst bei der TG Höchberg in der Landesliga, spielen nun beim FC Eibelstadt. Elias ist fast immer dabei. „Wenn die dann ein Tor schießen, flippt er völlig aus. Dann muss ich ihn praktisch mit dem Lasso wieder einfangen“, sagt sein Vater Norbert Wegmann.

Über ihn entdeckte Elias nicht nur die Liebe zum Fußball sondern auch zum Kraftsport. Norbert Wegmann war rund zehn Jahre Abteilungsleiter bei der SGR. Vor vier Jahren kam Elias einfach einmal mit. Elias hat in der Sporthalle einen neuen Gegner gefunden – das Gewicht, oder wie die Kraftsportler sagen „das Eisen“. „Ich freu mich immer, wenn ich es geschafft habe“, beschreibt er den Moment, nachdem er das Eisen in die Höhe gestreckt und kurz gehalten hat. „Elias ist ehrgeizig, hat einen großen Willen“, sagt Vater Norbert Wegmann. „Und er macht gerne Scherze und singt.“ Doch nun muss er los, sagt Elias dann plötzlich. Der Wettkampf stehe an, er muss sich vorbereiten. Das sei ja wohl schließlich ganz normal.

Von unserem Mitarbeiter Kai Dunkel

Quelle: Main Post 11.11.2011

SG Randersacker Team-Sieger

Bezirks-Meisterschaften im Bankdrücken

Meisterlich: Die Bankdrücker der SG Randersacker mit (hinten von links): Reik Schindler, Peter Kirsch, Daniel Kiesl, Mrco Dömling, Marcus Hofmeister, Janos Geerhardt; (vorne von links) Christian Selinger, Johannes W. Keppner und Emil Erb.

Die SG Randersacker hat bei den unterfränkischen Meisterschaften im Bankdrücken am vergangenen Samstag in der heimischen Sportanlage am Sonnenstuhl erneut den Mannschaftstitel gewonnen Zweiter wurde die TG Veitshöchheim vor dem Würzburger Schwinger Club 2006. Insgesamt gingen zudem zehn weitere Titel, darunter vier in der sogenannten Newcomer-Klasse, an die gastgebende SGR.

Mit der Newcomer-Klasse hat Randersacker letztes Jahr ein Novum geschaffen. „Damit sind wir sicher Vorreiter in ganz Deutschland“, so SGR-Abteilungsleiter Janos Geerhardt. „Bei uns dürfen junge Heber ohne Startpass einmalig auf einer offiziellen Meisterschaft des Verbandes heben. So bekommen sie vielleicht Lust auf unseren Sport und bleiben dabei.“

Funktioniert hat das etwa beim letztjährigen Newcomer-Sieger Christian Schumacher von der TG Veitshöchheim, der in diesem Jahr bei den deutschen Junioren-Meisterschaften Platz drei belegte. Am Wochenende musste er sich bei den unterfränkischen Titelkämpfen allerdings dem EM-Bronze-Gewinner Marcus Hofmeister geschlagen geben. Sieger der Newcomer Gruppe 2011 wurde der für den Schwinger-Club 2006 startenden Gevork Abarzumian mit 120 Kilogramm in der 83,0 Kilogramm-Klasse.


Alle Ergebnisse der unterfränkischen Meisterschaft finden Sie unter: www.sg-randersacker.gh.de

Quelle: Main Post 02.11.2011

Randersacker gelingt Aufholjagd

Platz zwei in der Endabrechung der Bayernliga im Bankdrücken geschafft





































Erfolgreiche Kraftdreikämpfer
(hinten von links): Markus Grimminger, Marcus Hofmeister, Peter Kirsch,
(vorne v.l.) Marco Dömling und Janos Geerhardt

D
ie SG Randersacker hat sich erstmals die Vizemeisterschaft im Bankdrücken (einer Teildisziplin des Kraftdreikampfs) in der Bayernliga gesichert.

Am letzten Kampftag im niederbayrischen Frauenau zog das Team um Abteilungsleiter Janos Geerhardt noch am SSV Höchstadt vorbei und belegte hinter den AC Amberg, der sich zum sechsten Mal in Folge den Titel holte, Platz zwei. Garanten für den Erfolg waren EM-Bronze-Medaillengewinner Marcus Hofmeister und Neuzugang Markus Grimminger. Letzterer erzielte mit 197,5 Kilogramm eine neue persönliche Bestleistung und zeigte sich sehr zufrieden: „Ich freue mich riesig über meine Leistung. Damit konnte ich gleich etwas zurückzahlen dafür, dass das Team mich so toll aufgenommen hat“, so Grimminger der bisher nur im Einzel gestartet war.

„Uns war klar, dass wir noch einmal angreifen können, wenn jeder seine Leistung bringt“, freute sich der zweite Abteilungsleiter der SGR, Marco Dömling. Mit 155 Kilogramm konnte er seine Bestmarke bestätigen.

Nicht ganz an seiner Bestleistung heran kam dagegen Peter Kirsch. mit seinen 172,5 kg.

Seit nunmehr 14 Jahren gehört die SG Randersacker ununterbrochen zur nationalen Elite. Am 29.Oktober finden in Randersacker noch die unterfränkischen Meisterschaften im Bankdrücken statt.

Ergebnisse: 1. AC Amberg; Kampftag: 502,877 kg, Endstand: 997,421 kg; 2. SG Randersacker 450,493/836,350 kg 3.SSV Höchstädt 396,916/789,078 kg 4. KSC Frauenau 418,703/776,296 kg 5. AC Bayreuth 340,534/675,696 kg
Quelle: Main Post 20.10.2011

Hofmeister holt Bronze

Randersackerer Kraftdreikämpfer wird EM-Dritter

Starker Auftritt: Kraftdreikämpfer Marcus Hofmeister. SGR

Marcus Hofmeister von der SG Randersacker hat bei der Europameisterschaft im Kraftdreikampf (Bankdrücken, Kreuzheben, Kniebeuge) im holländischen Cuijk die Bronzemedaille in der Schwergewichtsklasse gewonnen. Der 175-Kilo-Mann musste sich am Ende bei seiner ersten Teilnahme an internationalen Titelkämpfen mit einer Gesamtleistung von 865,5 Kilogramm nur dem Norweger Ronning Martin Borgland (970 kg) und dem Briten Adam Nesh (945 kg) geschlagen geben. „Ich bin völlig überwältigt. Mit einem Platz auf dem Podest hatte ich im Vorfeld nie und nimmer gerechnet“, so der „Koloss aus Rosenberg“, der seit Jahren für das Bundesliga-Team der SG Randersacker ans Eisen geht. Hofmann startete mit 352,5 Kilogramm (Kniebeuge) in den Wettkampf und legte im Bankdrücken 235 Kilogramm nach. 280 Kilogramm im abschließenden Kreuzheben reichten schließlich zum Gewinn der Bronzemedaille vor dem Belgier Steve Ringoot, der am Ende 45 Kilogramm hinter Hofmeister lag. Zuletzt war mit Otto Wöhrle 1983 ein SGR-Athlet bei einer EM der Aktiven dabei (er wurde Siebter).

Quelle: Main Post 06.10.2011

Bankdrücken: Bayernliga

Ordentlicher Auftakt
Randersackers Bankdrücker überzeugen


Randersackers Bayernliga-Team: (hinten von links) Peter Kirsch, Daniel Kiesel sowie (vorne von links) Janos Geerhardt, Marko Dömling.

Auch wenn Randersacker in Amberg nur ein Rumpfteam zur Verfügung stand, so ist der Saisonauftakt ordentlich geglückt: Neben dem langzeitverletzten Thorsten Gallena fehlte auch der mit der Nationalmannschaft bei den EM aktive Marcus Hofmeister. Zudem hat Dirk Motzkus die SGR verlassen. Mit Daniel Kiesel, Janos Geerhardt und Marko Dömling blieben gleich drei Athleten nur knapp unter ihren Bestleistungen, Peter Kirsch stellte gar einen neuen persönlichen Rekord auf (175,0 kg). Durch das gewonnene Selbstvertrauen haben sich die Mainfranken für den nächsten Wettkampftag (15. Oktober in Frauenau) höhere Ziele gesteckt.
Quelle: Main Post 26.09.2011

Frankencup (Nachbericht)

Randersacker hebt sich zum Frankencup

Erstmals seit 2003 gewinnt der Gastgeber wieder den eigenen Prestigewettbewerb

Die SG Randersacker hat am vergangenen Wochenende erstmals seit 2003 wieder die Teamwertung im Kreuzheben (einer Teilsportart des Kraftdreikampfs) des Frankencup-Pokal gewonnen. Zweiter bei der mittlerweile 21. Auflage des Kraftsportevents wurde der Gothaer e.V. vor dem AC Amberg. Erfreulich aus lokaler Sicht: Insgesamt sechs unterfränkische Athleten erkämpften sich den Sieg in ihren jeweiligen Gewichtsklassen, darunter Christian Henneberger von der gastgebenden SG Randersacker, der mit nun 13 Siegen erfolgreichster Frankencup-Teilnehmer aller bisherigen Wettkämpfe dieser Art ist. Susanne Steidle vom SV Würzburg 05 trugt sich als einzige Frau aus der Region in die Siegerliste ein und gewann Gold.

Vor rund 500 Zuschauern auf der Schützenwiese des Weinorts hatten sich insgesamt über 50 Sportler aus der gesamten Bundesrepublik zu einem der bestbesetzten Wettkämpfe seiner Art in Deutschland im Kreuzheben eingefunden. Unter den kräftigen Athleten befanden sich auch zahlreiche Welt-, Europa- und deutsche Meister. Entsprechend hochklassig war diese Veranstaltung, deren Besonderheit auch darin besteht, dass sie unter freiem Himmel stattfindet.

Zu den heißesten Duellen gehörte bei entsprechend sommerlichen Temperaturen das des SGR-Abteilungsleiters Janos Geerhardt gegen Dauerrivalen Fabrizio Quenzel (Pößenick), das der Randersackerer knapp hauchdünn für entscheiden konnte – auch wenn er an seiner neuen persönlichen Bestmarke von 252,5 Kilogramm scheiterte.

Den dritten Siege für die Gastgeber holte der frisch in die deutsche Nationalmannschaft berufene Marcus Hofmeister in der Klasse über 125 Kilogramm: „Ich war beim letzten Sieg 2003 noch nicht dabei. Aber nun freue ich mich riesig, den Pott in den Händen halten zu können. Das gibt mir sicher auch noch mal einen Schub für die anstehende Euromeisterschaft am 17. September in Holland“, so der „Koloss aus Rosenberg“, wie er in der Szene liebevoll genannt wird.






























Ergebnisse:
Gold : Daniel Härter (Schwingerclub Würzburg, 130,0 kg; (Jugend -83,0 kg). Jonas Dietz (Schwingerclub Würzburg, 150,0 kg, Junior -83,0 kg) Susanne Steidle (SV Würzburg 05, 172,5 kg Master I, -83,0 kg), Christian Henneberger (SG Randersacker, 225,0 kg, Aktive -74,0 kg), János Geerhardt, (SG Randersacker, 242,5 kg, Master -83,0 kg), Marcus Hofmeister (SG Randersacker 295,0 kg, Aktive +125,0 kg), Silber: Daniel Kiesl (SG Randersacker 215,0 kg, Junioren -105,0 kg). Martin Mitnacht (SG Randersacker 195,0 kg, Aktive -74,0 kg), Marco Dömling (SG Randersacker, 222,5 kg, Aktive (-83,0 kg), Reik Schinder (SG Randersacker 222,5 kg, Aktive -93,0 kg), Kilian Wagenhäuser (Schwingerclub Würzburg, 150,0 kg, Jugend -74,0 kg).

Von unserem Mitarbeiter Kai Dunkel
Quelle: Main Post 05.09.2011

Chronik Frankencup

Weltmeister sind mit am Start

Franken-Cup am Samstag

Bereits zum 21. Mal lädt die Gewichtheberabteilung der SG Randersacker am kommenden Samstag im Rahmen der traditionellen Kirchweih zum Franken-Cup-Wettkampf im Kreuzheben, einer Teildisziplin des Kraftdreikampfs, auf die Schützenwiese des Weinorts ein. Über 50 Heber aus 15 Klubs aus der gesamten Bundesrepublik von Kiel bis Kempten haben gemeldet, um bei der Veranstaltung unter freiem Himmel, die bundesweit zu einer der attraktivsten zählt, ihre Sieger zu ermitteln.

Mit dabei sind unter anderem der amtierenden Europameister und mehrfache deutsche Meister im Kraftdreikampf Mario Schnur von AC Oppenau und der dreifache Gesamtsieger Mathias Melcher vom KSC Puch sowie zahlreiche deutsche Meister und ehemalige Welt- und Europameister. Mit dem Schwingerclub 06 Würzburg, dem SV Würzburg 05 und der gastgebenden SG Randersacker schicken auch drei Vereine aus Unterfranken Starter ans Eisen – einige von ihnen haben durchaus Siegchancen.

Susanne Steidle vom SV 05 zählt ebenso dazu wie einige Aktive aus dem Randersackerer Bundesliga-Team: Christian Henneberger etwa hat den Franken-Cup bereits elfmal gewonnen, Janos Geerhardt könnte mit einen Sieg mit seinem Vereinskollegen gleichziehen. Marcus Hofmeister wurde frisch in die deutsche Nationalmannschaft berufen. Die Gastgeber hegen zudem nicht nur große Hoffnungen auf Einzelsiege, sondern wollen erstmals seit Jahren auch wieder die Mannschaftswertung für sich entscheiden, zumal der Seriengewinner der letzten Jahre, der VfB Klötze, seine Teilnahme abgesagt hat. Beginn des Franken-Cup-Wettbewerbs ist am Samstag um 16 Uhr. Am Sonntag wird ab 17 Uhr zudem erstmals das „fitteste Kerwer-Kind“ gesucht.
Quelle: Main Post 01.09.2011

Peter Kirsch wird Vierter

Deutsche Meisterschaften im Bankdrücken



Debütant bei den Titelkämpfen: Bankdrücker Peter Kirsch.

Mit einem vierten Platz ist der für die SG Randersacker startende Peter Kirsch von seiner Premiere bei den deutschen Meisterschaften der Masters/Senioren im Bankdrücken, einer Teildisziplin des Kraftdreikampfs, aus Lauchhammer/Brandenburg heimgekehrt. Der 50-Jährige musste sich in seiner Gewichtsklasse bis 93 Kilo mit 172,5 Kilo unter anderem dem mehrfachen deutschen Meister Peer Hänsicke (Eberswalde, 222,5 Kilo) und dem international medaillendekorierten Dieter Jacob (Lauchhammer, 215 Kilo) geschlagen geben. Trotzdem war Kirsch zufrieden: Er schaffte drei gültige Versuche und stellte mit 172,5 Kilo eine persönliche Bestmarke auf.
Quelle: Main Post 29.08.2011

Drei Medaillen für die SG Randersacker

Kraftdreikämpfer holen Edelmetall bei bayerischen Meisterschaften


Zweimal Gold und einmal Bronze – so lautet die Bilanz der Randersackerer Kraftdreikämpfer bei den bayerischen Meisterschaften in Ebenhofen (Unterallgäu). Daniel Kiesl sicherte sich im seinem letzten Jahr als Junior in der Klasse bis 105 Kilogramm Gold. Nach Bankdrücken, Kreuzheben, und Kniebeuge hatte Kiesl satte 72,5 Kilogramm Vorsprung. Für den 23-Jährigen war es nach 2009 bereits der zweite Meistertitel. Im kommenden Jahr wird er bei den Aktiven an den Start gehen. Janos Geerhardt, Abteilungsleiter der SG Randersacker, gelang unterdessen die Titelverteidigung in der Masterklasse bis 83,0 kg. In der Aktiven-Klasse bis 83,0 kg musste sich SGR-Bundesligaheber Marco Dömling mit der Bronzemedaille begnügen. Gegen den mehrfachen deutschen Meister Alexander Denk aus Landshut hatte er keine Chance. „An Gold war nicht zu denken. Silber war möglich, aber da muss ich mich im Kreuzheben erheblich verbessern“, so Dömlings Fazit.

Einzelergebnisse der Randersackerer Starter, Junioren, bis 105 kg: Daniel Kiesl Kniebeuge 217,5 kg/Bankdrücken 140 kg/Kreuzheben 210 kg/Gesamt 567,5 kg. Master 1, bis 83,0 kg: János Geerhardt 200/132,5/240/572,5. Aktive, – 83,0 kg: Marco Dömling 242,5/155/230/622,5





Janos Geerhardt, Daniel Kiesl. Vorne Marco Dömling
Quelle: Main Post 19.07.2011

Susanne Steidle holt Gold bei der bayerischen Meisterschaft

(red) Susanne Steidle vom SV Würzburg 05 ist neue Bayerische Meisterin im Bankdrücken in der Klasse bis 84 Kilogramm. In Frauennau (Oberpfalz) holte sich die mehrfache Welt- und Deutsche Meisterin den Titel mit 92,5 Kilogramm. Ihr Vereinskamerad Thorsten Thenhart gewann mit 190 gedrückten Kilogramm ebenso Silber in der Klasse bis 120 Kilogramm wie Marco Dömling von der SG Randersacker mit 150 Kilogramm in der Klasse bis 83 Kilogramm. Zudem gab es zwei vierte Plätze durch die SGR-Bundesligaheber Janos Geehrhardt (Klasse bis 83 Kilogramm) und Dirk Motzkus (Klasse bis 105 Kilogramm). Unser Bild zeigt die erfolgreichen Sportler (von links) Marco Dömling Susanne Steidle und Thorsten Thehart.

Quelle: Main Post 11.05.2011

Viermal Gold für unterfränkische Bankdrücker

Kraftsportler aus dem Bezirk sammeln insgesamt zehn Medaillen bei den bayerischen Titelkämpfen



Erfolgreiche Bankdrücker aus Mainfranken: (von links) Peter Kirsch (SG Randersacker), Oliver Wohlmuth (TG Veitshöchheim) und Daniel Kiesl (SG Randersacker) gewannen bei den bayerischen Meisterschaften Titel in ihren Klassen.
Foto: Bezirk

Nach langer Durststrecke haben sich Unterfrankens Bankdrücker jetzt erfolgreich auf der bayerischen Bühne zurückgemeldet. In Nürnberg gab es bei den Landesmeisterschaften gleich fünf Titel für Starter aus der Region: Eva Sauer und Kilian Wagenhäuser (beide Schwingerclub Würzburg), Oliver Wohlmuth (TG Veitshöchheim) sowie Daniel Kiesl (SG Randersacker) triumphierten in der Jugend- und den Junioren-Konkurrenzen. Peter Kirsch von der SG Randersacker siegte bei den Senioren. Zudem gab es dreimal Silber und zwei Bronzemedaillen für die mainfränkische Athleten.

Bankdrücken ist eine Teildisziplin des Kraftdreikampfes, in dem die SG Randersacker seit 13 Jahren ununterbrochen in der Ersten Liga antritt. SG-Abteilungsleiter Janos Geehrhardt ist auch Sport- und Jugendreferent im Bezirksverband und zeigte sich von der Leistung seiner Sportler überaus erfreut: „Wir mussten lange warten, ehe wir wieder ein Wort in Bayerns Spitze mitreden konnten. Der Erfolg jetzt ist auch Folge eines Umdenkprozesses der letzten Jahre. Erstmals seit langer Zeit gab es im vergangenen Jahr wieder unterfränkische Titelkämpfe. Da konnten wir einige starke, talentierte junge Heber sichten und sie gezielt fördern.“

Dass sich das gleich im ersten Jahr ausgezahlt habe, sei mehr als erfreulich, betont Geerhardt. Die Nachwuchsprobleme könnten also vielleicht schon bald der Vergangenheit angehören. Der Schwingerclub 2006 Würzburg schickte etwa gleich vier Jugendliche an die Hantel – und holte durch Eva Sauer und Kilian Wagenhäuser auch zwei Titel. Oliver Wohlmuth und Daniel Kiesl komplettierten die Titelsammlung des unterfränkischen Nachwuchses.

Auch die Senioren, die jahrelang die Farben für Unterfranken alleine vertreten hatten, steuerten einen Sieg bei: Peter Kirsch verteidigte seinen Titel, Geerhardt selbst gewann Silber, Dieter Protz von der TG Veitshöchheim durfte sich die Bronzemedaille um den Hals hängen lassen.

Nun hofft Geehrhardt, dass bei den unterfränkischen Meisterschaften am 29. Oktober in der Sportanlage am Sonnenstuhl in Randersacker erneut zahlreiche junge Athleten an den Start gehen: „Vielleicht gewinnen wir ja den einen oder anderen sogar neu für unsere Sportart und entdecken so wieder neue, starke Bankdrücker.“

Ergebnisse der Unterfranken

Jugend, Klasse bis 74,0 kg: 1. Kilian Wagenhäuser (90,0 kg), 3. Daniel Härter (82,5 kg, beide Schwingerclub 2006 Würzburg). Juniorinnen, Klasse bis 63,0 kg: 1. Eva Sauer (35,0 kg, Schwingerclub 2006). Junioren, Klasse bis 74,0 kg: 2. Christian Schuhmacher (135,0 kg, TG Veitshöchheim). Klasse bis 82,5 kg: 1. Olivier Wohlmuth (135,0 kg, TG Veitshöchheim), 2. Fatih Yilmaz (130,0 kg, Schwingerclub 2006). Klasse bis 105 kg: 1. Daniel Kiesl (145,0 kg, SG Randersacker). Senioren, AK I bis 82,5 kg: 2. Janos Geerhardt (127,5 kg, SG Randersacker). AK II, Klasse bis 93,0 kg: 1. Peter Kirsch (147,5 kg, SG Randersacker). Klasse bis 105 kg: 3. Dieter Protz (107,5 kg, TG Veitshöchheim).
Quelle: Main Post 05.05.2011

Auch ohne einen Sieg kein Abstieg

Kraftdreikämpfer aus Randersacker bleiben wohl in der Bundesliga – Die Entscheidung fällt im Mai
SG Randersacker – Power Gym Wiesbaden 1772,160 - 1773,998

Die Kraftdreikämpfer der SG Randersacker haben am letzten Kampftag der Bundesliga am Wochenende ihren Heimkampf in der Sportanlage am Sonnenstuhl gegen Power Gym Wiesbaden knapp verloren.

Beim 1772,160:1773,998 fehlten am Ende noch nicht einmal zwei Punkte, um erstmals in dieser Saison einen Konkurrenten direkt zu bezwingen. Marcus Hofmeister verbesserte den unterfränkischen Rekord in der Teildisziplin Kniebeuge immerhin um fünf auf jetzt 365 Kilogramm und knackte zudem die 500-Punkte-Schallmauer, was nur knapp einem Dutzend Bundesligahebern gelungen ist. In der Abschlusstabelle belegte die SGR nach dem am Ende in der Südgruppe Platz vier.

Die wirklich gute Nachricht kam am Montagabend. Die SG Randersacker wird wohl auch in der kommenden Saison erstklassig bleiben. Pläne, die Süd- und Nordgruppe zu einer Bundesliga zusammenzuschließen, sind wohl so gut wie vom Tisch – zumindest für die nächste Saison.

Das teilte der Verband dem SGR-Abteilungsleiter Janos Geehrhardt per e-Mail mit. Die endgültige Entscheidung soll allerdings erst im Mai fallen. „Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen“, freute sich Geehrhardt. Bei einer Zusammenlegung wäre Randersacker aus der Bundesliga heraus gerutscht – und das nach 13 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur deutschen Eliteliga.

„Für uns ist diese Entscheidung letztlich existenziell“, so Geehrhardt. „Nur über Wettkämpfe in der Bundesliga können wir Nachwuchs gewinnen und auf ein gutes Niveau führen.“ Nachwuchsarbeit und –förderung – in dieser Saison wurden mit Reik Schindler, Daniel Kiesl und Dirk Motzkus drei Talente in der ersten Liga an die Eisen geschickt – war seit jeher die Karte, auf die die SGR gesetzt hat. „Hätten wir das nicht getan, würde es uns heute schon nicht mehr geben“, ist sich Geehrhardt sicher. Finanziell sind die Möglichkeiten der SGR eher bescheiden. „Andere haben ihre Athleten eingekauft. Irgendwann hat dann das Geld gefehlt und die Vereine sind pleite gegangen oder haben zurückgezogen.“

Das lässt sich mit Zahlen belegen. 1996 etwa gab es in der ersten und der zweiten Bundesliga 45 Vereine – heute sind es nur noch 15. Schuld an diesem Negativtrend seien zudem auch Fehlentscheidungen des Verbands, moniert der SGR-Abteilungsleiter. „Man hat irgendwann angefangen, Kleinwüchsige zuzulassen, dann Frauen. Und sie haben einen höheren Multiplikationsfaktor bekommen. Irgendwann ist es eben schwer zu vermitteln, dass eine 70-Kilo-Frau stärker sein soll als unser 180-Kilo-Mann“, so Geehrhardt.

Das zeige sich auch am sinkenden Zuschauerinteresse: „Wir sind und bleiben eine Randsportart. Und der Boom, den wir in den Hochzeiten Mitte, Ende der 90er Jahre hatten, ist vorbei. Damals kamen 600 Zuschauer, heute sind es grade noch 100.“

Trotzdem hofft Geehrhardt mit seinem Team auch in den kommenden Jahren weiter erstklassig zu kämpfen. „In dieser Saison haben wir kein direktes Duell gewonnen – das ist ärgerlich, wenn auch durch den Ausfall von Stammheber Siegmund Schiebe zu erklären. Mit ihm wären wir wohl Zweiter geworden. Aber jetzt sind wir alle happy, dass wir wohl in der Liga bleiben.“ Es wäre das 14. Jahr in Serie.


SG Randersacker: Hofmeister (Kniebeuge 365 kg/Bankdrücken 242,5 kg/Kreuzheben 315 kg), Motzkus (230/185/250), Dömling (235/147,5/227,5), Henneberger (235/142,5/230), Kiesl (225,5/140/220).
Quelle: Main Post 13.04.2011

Randersackers Kraftdreikämpfern droht der Abstieg

Kraftdreikampf

Bundesliga Männer
SG Randersacker – Power Wiesbaden

(Samstag, 17.45 Uhr, Sportanlage am Sonnenstuhl)

Die Kraftdreikämpfer der SG Randersacker erwarten am letzten Kampftag der Saison den Tabellenzweiten aus Wiesbaden. Die Gastgeber, die bereits im Hinkampf klar unterlagen, gehen als Außenseiter an die Eisen, auch weil sie auf den amtierenden Europameister Siegmund Schiebe und Reik Schindler (Armverletzung) verzichten müssen. „Auch wenn wir nicht in Bestbesetzung antreten können, werden wir versuchen, uns vor heimischem Publikum gut zu verkaufen“ kündigt SGR-Abteilungsleiter János Geerhardt an. Möglicherweise ist es nach
13 Jahren ununterbrochener Bundesliga-Zugehörigkeit der vorerst letzte Auftritt in der Eliteliga, denn der SGR droht der Abstieg.
Quelle: Main Post 09.04.2011

Susanne Steidle siegt erneut

Kraftdreikampf-Titel

Einmal Gold und einmal Silber – mit dieser Bilanz sind die unterfränkischen Kraftdreikämpfer von den deutschen Meisterschaften der Masters im sachsen-anhaltienischen Gräfenhainichen zurückgekehrt. Susanne Steidle vom SV Würzburg 05 holte sich in der Gewichtsklasse bis 84,0 Kilogramm mit insgesamt 412,5 Kilo (Kniebeuge 150,0 kg; Bankdrücken 92,5 kg; Kreuzheben 170,0 kg) den Titel. Für Steidle, die auch eine leichte Oberschenkel-Verletzung nicht stoppen konnte, war es der siebte nationale Titelgewinn in Folge und der neunte in ihrer überaus erfolgreichen Karriere insgesamt. Vizemeisterin in dieser Gewichtsklasse wurde Maria Walter vom USV TU Dresden mit einer Total-Leistung von 350,0 Kilogramm.

Silber in der Masters-Klasse gind zudem an János Geerhardt von der SG Randersacke
r. 545 Kilogramm standen am Ende für ihn gesamt zu Buche (Kniebeuge 178 kg; Bankdrücken 125 kg, Kreuzheben 235 kg). Der Sieg ging an den favorisierten Mathias Ziegler aus Fellbach, der es auf 570 Kilogramm brachte.

Damit sind beide unterfränkischen Heber für die Europameisterschaften der Masters-Klassen im Juli in Tschechien qualifiziert.
Quelle: Main Post 12.04.2011

Erneute Niederlage für Randersacker

Kraftdreikämpfer unterliegen in Fellbach

SV Fellbach – SG Randersacker 1894,19:1762,42

Die Kraftdreikämpfer der SG Randersacker haben erneut eine Niederlage einstecken müssen. Das Team um Abteilungsleiter Janos Geerhardt verlor etwas überraschend beim SV Fellbach. Zwar lag Fellbach in den letzten Jahren in der Tabelle stets hinter den Unterfranken, jedoch wartete der Gastgeber dieses Mal mit einer gewichtigen Verstärkung auf: Der mehrfache Welt- und Europameister, Mario Schnur, ging für die Schwaben ans Eisen. Dass Geerhardt einen seiner besten Kraftdreikämpfe zeigte und drei persönliche Bestleistungen erzielte, half der SGR am Ende auch nichts, zumal die Gäste auf Stammheber Siegmund Schiebe wegen einer Grippe verzichten musste. Nichtsdestotrotz brachten die Randersackerer ein gutes Gesamtergebnis zustande. „Wir können zufrieden sein, dass wir uns in Tabelle nicht nach oben arbeiten konnten, hinterlässt aber einen faden Beigeschmack“ so Geerhardt.

Einzelergebnisse der SGR

Hofmeister Körpergewicht 168,0 kg/Kniebeuge 352,4 kg/Bankdrücken: 240 kg/ Kreuzheben 312,5 kg/Gesamtgewicht: 905 kg/Realtiv Punkte: 492,28. Henneberger 71,7/240,0/140,0/235/615/454,05 Geerhardt 77,0/207,5/130/250/587,5 /411,19, Dömling 81,5/222,5/145/225/ 600/404,94; Schindler 82,8/210/110/210 /530/354,3.
Quelle: Main Post 17.03.2011

Hofmeister ist deutscher Vizemeister

Randersackerer Kraftdreikämpfer schafft drei Bestleistungen

(dunk) Marcus Hofmeister von der SG Randersacker hat bei der deutschen Meisterschaft der Kraftdreikämpfer Silber gewonnen. Der 35-Jährige, einziger Teilnehmer aus Unterfranken, musste sich in Wahrsow bei Lübeck am Wochenende nur dem 22-fachen deutschen Meister Jewgenij Kondraschow vom SC Oberölsbach geschlagen geben. Hofmeister bewältigte zwar mit 907,5 Kilogramm aus den drei Teildisziplinen Bankdrücken, Kniebeuge und Kreuzheben das gleiche Gewicht wie sein Konkurrent, brachte aber mit 168 Kilogramm mehr Eigengewicht auf die Waage, was letztlich den Ausschlag zugunsten seines Gegners gab. Trotzdem ist der Vizemeistertitel für den gebürtigen Rosenheimer, der in Heberkreisen nur der „Koloss aus Rosenberg“ genannt wird, ein Erfolg, ließ er doch den nach drei Fehlversuchen im Kniebeugen vorzeitig gescheiterten Top-Favoriten und deutschen Rekordhalter Volker Kayser hinter sich. „Ich habe nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen. Und mit 907,5 kg lag ich das zweite Mal über der 900-Kilogramm-Marke“ freute sich Hofmeister. Mit der persönlichen Bestleistung von 360 Kilogramm im Kniebeugen, 235 Kilogramm im Bankdrücken und 312,5 Kilogramm im Kreuzheben lieferte er aber drei gute Ergebnisse ab. „Ziel war es auf den Stockerl zu landen, und das ist mir gelungen“ so der 35-Jährige, der am 12. März in der Bundesliga in Fellbach für die SG Randersacker wieder ans Eisen gehen wird und sich für die nächsten nationalen Titelkämpfe, die wohl in Randersacker stattfinden werden, kämpferisch gibt: „Ich freue mich auf 2012 und werde versuchen, in der heimischen Halle Gold zu holen.

Marcus Hofmeister,
Foto: SGR
Quelle: Main Post 25.02.2011

Siggi ist der Mann des Jahres

SG und Markt Randersacker ehrten ihre erfolgreichen Sportler


Foto: Jana Lorenz-Eck

Ausgezeichnet: Ein erfolgreiches Jahr 2010 liegt hinter den Randersackerer Sportlern. Bei Sportlerehrung in der Schulturnhalle wurden besonders erfolgreiche Sportler geehrte.
Foto: Jana Lorenz-Eck

(jle) Zur Sportlerehrung hatten die Sportgemeinschaft 1869 und der Markt Randersacker in die Schulturnhalle geladen. Höhepunkt der Veranstaltung war dabei die Auszeichnung von Siggi König. Er wurde zum Mann des Jahres 2010 gekürt. Sein Engagement gilt vor allem dem Tischtennissport in Randersacker. Seit 1979 gehört er der Abteilung an und insgesamt 20 Jahre ist er als Abteilungsleiter verantwortlich. Er belebte die Jugendarbeit, Lohn sind zwei aktive Jugendmannschaften. „Mit seinem hohen Maß an sozialer Kompetenz ist unser Siggi König ein Vorbild für den Sport und unsere Sportgemeinschaft“, würdigte ihn Vorsitzender Hubert Wittig.

Für den Gewinn der Deutschen Meisterschaft konnte fast schon traditionell auch in diesem Jahr wieder die Einradmannschaft des RSV Solidarität geehrt werden. Hannah Behrendt, Lisa Bardorf, Eva Bardorf und Verena Höfer errangen zum 5. Mal in Folge den nationalen Titel.

Auf dem Höhepunkt der Karriere aber werden die vier Sportlerinnen ihre Laufbahn beenden und sich der beruflichen Zukunft widmen. Obwohl gleichzeitig auch die 2. Damenmannschaft mit dem aktiven Sport aufhört, dürfte dem Verein um die Zukunft nicht bange sein. Schon jetzt gibt es viele erfolgreiche Nachwuchssportler, die wohl auch in den nächsten Jahren für sportliche Höchstleistungen sorgen werden.

Auf ein besonders erfolgreiches Jahr können auch die Gewichtheber der Sportgemeinschaft Randersacker zurückblicken. Kraftdreikämpfer Siegmund Schiebe holte sich neben der Deutschen Meisterschaft der Master auch den Europäischen Titel. Bei den Weltmeisterschaften belegte er einen beachtlichen 5. Platz. Abteilungsleiter János Geerhardt wurde Deutscher Meister im Kreuzheben und Bayerischer Meister im Kraftdreikampf und Kreuzheben. Bei den Deutschen Meisterschaften im Kraftdreikampf sicherte er sich Platz 4.

Weitere Ehrungen gab es für Martin Mitnacht, Peter Kirsch, Marcus Hofmeister, Marco Dömling, Dirk Motzkus, Reik Schindler und die Mannschaften der Abteilung.

Den größten Beifall des Nachmittags erhielt der junge Kraftsportler Elias Wegmann. Elias errang trotz seiner Behinderung den Unterfränkischen Meistertitel im Bankdrücken. Er dürfte mit seinem sportlichen Engagement ein großes Vorbild für viele Kinder und Jugendliche nicht nur mit Handicap sein.

Mit viel Spaß an ihrem Sport hatten auch die beiden Kegelmannschaften Erfolge gefeiert. Die 1. Mannschaft erreichte in der Bezirksliga B Süd/West den 3. Tabellenplatz und die 2. Mannschaft beendete die Saison ebenfalls mit dem 3. Tabellenplatz in der Kreisklasse B Süd/West.

Weitere Ehrungen gingen an den Schützenkönig des Jahres 2010 Hans Forstmeier und die erfolgreichen Tischtennisspieler Andreas Müringer und Benjamin Greiner, die bei den Unterfränkischen Meisterschaften die Plätze 1 und 2 belegten.
Quelle: Main Post 06.02.2011

Kraftdreikampf-Bundesliga

Ausfälle wiegen schwer

Randersacker unterliegt zum Bundesliga-Auftakt

Power Gym Wiesbaden – SG Randersacker 1761,61:1727,28

Die Kraftdreikämpfer der SG Randersacker sind mit einer Niederlage in ihre mittlerweile 13. Saison in ununterbrochener Folge in der Ersten Bundesliga gestartet. In Kassel musste sich das Team um den deutschen Meister im Kreuzheben und Abteilungsleiter, Janos Geerhardt, dem Team von Power Gym Wiesbaden geschlagen geben.

Dabei zeigten die SG-Athleten aber durchaus ordentliche Leistungen. Marcus Hofmeister war wieder einmal einer der stärksten Heber, Reik Schinder zeigte einer seiner stärksten Wettkämpfe in seiner noch kurzen Laufbahn. Insgesamt aber machte sich das Fehlen der beiden Stammheber Marco Dömling und Siegmund Schiebe, immerhin amtierender Europameister, die sich nach langer Verletzung erst seit kurzen wieder im Training befinden, deutlich bemerkbar. Von Anfang an lag das SGR-Team in den Disziplinen Kniebeugen und Bankdrücken zurück und auch in der eigentlichen Paradedisziplin, dem Kreuzheben, konnte der Rückstand auf Wiesbaden nicht entscheidend aufgeholt werden.

„Alle Heber waren aber voll im Soll. Mehr war an diesen Abend einfach nicht drin“, so Geerhardt. Da der Abstand in der Gesamttabelle am Ende aber knapp blieb, blicken die Randeracker optimistisch in die Zukunft. „Am 9. März geht es zum SV Fellbach. Dort werden wir mit der kompletten und stärksten Mannschaft an die Hantel gehen und versuchen, den Rückstand auf die andere zu verkürzen“, so Geerhardt kämpferisch.

Tabelle (nach den ersten Kampftag): 1. STC Bavaria Landshut 1773,53, 2. Power Gym Wiesbaden 1761,61, 3. SV Fellbach 1736,68, 4. SG Randersacker 1727,28, 5. ESV München-Neuaubing 1413,63.
Quelle: Main Post 26.01.2011

Ehrungen für Gewichtheber und Kraftsportler

Beim Bezirkstag in Veitshöchheim werden insgesamt 29 Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet



Foto: Dieter Gürz

Die Geehrten des Bezirkstages auf einem Bild vereint: (hinten von links) BGKV-Präsident Jürgen Schwarz, BGKV-Bezirksvorsitzender Karl Härter, Martin Mitnacht, Marco Dömling, Michael Fischer, Harald Sauf, Thomas Stöhr, Siegmund Schiebe, Thorsten Thenhart sowie (in der Mitte von links) Karl-Heinz Schwenkert, Bernd Morche, Werner Deppner, Janos Gerhardt, Dirk Motzkus und (vorne von links) Ulrike Zehner, Hermann Meyer, Susanne Steidle, Peter Kirsch, Reik Schindler sowie (ganz vorne von links) Julian Henke, Tobias Schürrer.

(gz) Eine starke Bilanz haben die unterfränkischen Gewichtheber und Kraftsportler im abgelaufenen Jahr vorzuweisen: Jürgen Schwarz, Präsident des Bayerischen Gewichtheber- und Kraftsportverbandes (BGKV), war eigens zum Bezirkstag der unterfränkischen Kraftsportvereine ins Sportzentrum der TG Veitshöchheim gekommen, um gemeinsam mit dem Bezirksvorsitzenden Karl Härter (Euerbach) und seinem Stellvertreter Karl-Heinz Schwenkert (Zell) Urkunden und Ehrenpreise an insgesamt 29 Sportlerinnen und Sportler zu überreichen. Die Palette der Geehrten reichte bei vom Weltmeisterschaftsteilnehmer bis hin zum bayerischen Meister – und vom zehnjährigen Tobias Schürer vom KSV Kitzingen bis hin zum 75-jährigen Gewichtheber-Senior Werner Deppner vom ASV Würzburg (lesen Sie hierzu auch unsere rechts stehende Info-Box „Die Geehrten“).

Im Anschluss an die Ehrungen hatten die unterfränkischen Verantwortlichen im BGKV als kleines Dankeschön an Geehrte und Vereins-Funktionäre zum Essen eingeladen. Keine Frage, dass dabei mächtig „gefachsimpelt“ und die zuletzt besuchten Meisterschaften noch einmal diskutiert oder über Trainingsmethoden diskutiert wurde. Für Organisator Karl-Heinz Schwenkert und alle Beteiligten war es ein erfolgreicher Abend und ein guter Start in das Sportjahr 2011.

Die Geehrten

Gold-Ehrung für die Plätze eins bis acht bei internationalen Meisterschaften und die Ränge eins bis drei bei deutschen Meisterschaften:

Werner Deppner (ASV 81 Würzburg), Ulrike Zehner, Hermann Meyer(beide AC Schweinfurt), Armin Uhl und Michael Fischer (beide KSV Kitzingen, alle Gewichtheben) sowie Susanne Steidle, Siegmund Schiebe, Udo Bauer (alle SV 05 Würzburg) und Janos Geerhardt (SG Randersacker, alle Kraftdreikampf).

Silber-Ehrung für die Plätze eins bis drei bei süddeutschen Meisterschaften, Platz eins bei bayerischen Meisterschaften, den Rängen vier bis sechs bei deutschen Meisterschaften sowie internationale Erfolge ab Platz neun:

Tobias Schürer, Karl-Heinz Schwenkert, Harald Sauf (alle KSV Kitzingen), Doris Strauch, Thomas Walz Michael Strauch, Roman Klose, Wolfgang Balling und Bernd Morche (alle AC Schweinfurt, alle Gewichtheben) sowie Martin Mitnacht und Peter Kirsch (beide SG Randersacker, beide Kraftdreikampf).

Bronze-Ehrung für die Plätze vier bis sechs bei süddeutschen Meisterschaften und die Plätze zwei bis drei bei bayerischen Meisterschaften:

Nora Lautenbach, Julian Henke, Thomas Stöhr und Benjamin Uhl (alle KSV Kitzingen, alle Gewichtheben) sowie für Marcus Hofmeister, Dirk Motzkus, Marco Dömling, Reik Schindler (alle SG Randersacker) und Thorsten Thenhart (SV 05 Würzburg, alle Kraftdreikampf).

Quelle: Main Post 24.01.2011 Fotos
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